Die ursprünglich schon für Anfang der Woche erhoffte Verlegung der Hiddensee-Fähre "Vitte" zurück in ihr Einsatzgebiet ist weiter aufgeschoben. Nach der Reparatur eines Eisschadens liegt die Fähre weiterhin am Kai des Stralsunder Volkswerftgeländes. Nach Auskunft der Reederei Hiddensee lassen Eisgang und Wind auch am Dienstag keine sichere Überführung zu.
Auch die "Görmitz" des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Ostsee lag am Dienstagmorgen wieder in Stralsund. Am Montag hatte sich die Besatzung mit dem Mehrzweckschiff und Eisbrecher stundenlang durch das Eis zunächst nach Rügen und schließlich zur Insel Hiddensee gekämpft, um bei der Versorgung der Insel etwa mit Lebensmittel zu helfen. Erst spät am Abend war die "Görmitz" wieder in Stralsund angekommen.
Zeitlicher Ablauf hat am Montag nicht funktioniert
Eigentlich war geplant gewesen, dass die "Vitte" ihr am Montag Richtung Hiddensee folgt. Allerdings funktionierte der zeitliche Ablauf samt Ausdocken und Öffnung der Stralsunder Ziegelgrabenbrücke nicht wie geplant.
"Die Besatzung der "Vitte" hält sich bereit und steht im Austausch mit der "Görmitz"", schrieb ein Reederei-Sprecher. "Wir müssen jedoch situativ entscheiden und auf Sicht fahren."
Seitdem die "Vitte" vor über einer Woche wegen eines Eisschadens ausgefallen ist, verkehrt nur der Eisbrecher "Swanti" der Reederei regelmäßig zwischen Rügen und Hiddensee. Menschen dürfen nur in Notfällen mit. Urlauber kommen derzeit nicht auf die Insel Hiddensee. "Der Notfahrplan bleibt aufrecht, aber es kann je nach Witterungsverhältnissen auch hier zu Einschränkungen kommen", schrieb der Sprecher.