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Verdi-Warnstreiks im ÖPNV - Rostock nicht betroffen

Die Gewerkschaft Verdi hat in Mecklenburg-Vorpommern zu Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. (Archivbild) Foto: Tom Weller/dpa
Die Gewerkschaft Verdi hat in Mecklenburg-Vorpommern zu Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. (Archivbild) Foto
© Tom Weller/dpa
Die Gewerkschaft Verdi will den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen und bestreikt erneut Betriebe des Öffentlichen Nahverkehrs. Viele Busse und Bahnen bleiben in den Depots.

Pendler, Schüler und Eltern sowie andere Fahrgäste müssen am Freitag vielerorts in Mecklenburg-Vorpommern auf den ÖPNV verzichten und wo möglich auf Auto, Fahrrad oder Mitfahrgelegenheiten zurückgreifen. Grund sind Warnstreiks, zu denen Verdi Beschäftigte in mehreren kommunalen Verkehrsbetrieben im Land aufgerufen hat. 

Rostock ist von der Streikaktion ausgenommen, dort soll erst am 9. März gestreikt werden, wenn die Tarifverhandlungen für die rund 2.800 Beschäftigten des ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern fortgesetzt werden. Verdi fordert unter anderem eine Senkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, was die Arbeitgeber ablehnen. 

Streikaufrufe gibt es für folgende Betriebe: Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP), Nahbus Nordwestmecklenburg GmbH, Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR), Verkehrsbetrieb Greifswald GmbH (VBG), Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH (MVVG), NVS in Schwerin, Regionalbus Rostock (Rebus). Viele Betriebe haben Notfahr- und Ersatzfahrpläne aufgestellt.

dpa