Öffentlicher Nahverkehr
Kaum Betrieb: Streik in Magdeburg dem Burgenlandkreis

In Magdeburg wird bis in die Nacht auf Sonntag gestreikt. (Archivbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
In Magdeburg wird bis in die Nacht auf Sonntag gestreikt. (Archivbild) Foto
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In Sachsen-Anhalt wird schon am Donnerstag in zwei Landkreisen im öffentlichen Personennahverkehr gestreikt. Verdi spricht von vollem Erfolg.

In Teilen von Sachsen-Anhalt ist der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi im öffentlichen Personennahverkehr angelaufen. Betroffen waren heute nach Angaben der Verkehrsgesellschaften Magdeburg und der Burgenlandkreis. 

In der Landeshauptstadt sollte es heute und am Freitag nur einen Notbetrieb der Straßenbahnlinien 4 und 5 sowie der Buslinien 52 und 54 geben, heißt es von den Magdeburger Verkehrsbetrieben. Sie sollen demnach im 30-Minuten-Takt fahren. Erst am Samstag fahren keine Busse und Bahnen mehr. Das Ende des Streiks in Magdeburg soll schrittweise in der Nacht auf Sonntag erfolgen. 

Im Burgenlandkreis wird seit 3.30 Uhr gestreikt, wie es in einer Mitteilung heißt. "Es sind keine Linien rausgefahren", sagte ein Verdi-Sprecher und sprach von einem vollen Streikerfolg. Ein Ende ist demnach in der Nacht zu Montag geplant. 

Es werde zu erheblichen Einschränkungen und Ausfällen im Busverkehr kommen, teilte die PVG Burgenlandkreis mit. Fahrgäste sollten regelmäßig die Fahrplaninformationen beachten. 

Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen 

In den meisten anderen Landkreisen und Bundesländern beginnt der Streik am Freitag. Grund für den Ausstand sind Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Verdi. Es werden dabei deutlich bessere Arbeitsbedingungen wie die Reduzierung der Arbeitszeit oder längere Ruhezeiten gefordert.

dpa