Tarifkonflikt mit Folgen
Auch am Montag wieder Ausfälle bei Bahnen und Bussen möglich

Am Montag werden wohl wieder etliche Busse und Straßenbahnen nicht fahren. (Archivbild) Foto: Oliver Berg/dpa
Am Montag werden wohl wieder etliche Busse und Straßenbahnen nicht fahren. (Archivbild) Foto
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Fahrgäste in NRW müssen sich auch am Montag auf Einschränkungen einstellen: In etlichen Städten sind erneut Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt.

Auch am Montag müssen Fahrgäste in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens mit Einschränkungen bei Bussen und Bahnen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zu Warnstreiks an zahlreichen Betriebshöfen des Nahverkehrs auf. 

Insgesamt gebe es Aufrufe zur Arbeitsniederlegung in 19 Betrieben, sagte ein Sprecher. Darunter seien etwa Unternehmen in Wuppertal, Mönchengladbach, Krefeld, Castrop-Rauxel, Herne, Bottrop, Oberhausen, Dortmund, Bielefeld und Köln. 

Die Auswirkungen werden nach Einschätzung der Gewerkschaft unterschiedlich groß sein - bis hin zu einem nahezu kompletten Ausfall. Die Dortmunder Stadtwerke (DSW) etwa teilten bereits am Samstag mit, dass in Dortmund und Schwerte keine Stadtbahnen und Busse fahren werden. 

Auslöser für die Warnstreiks, die schon in den vergangenen Tagen den Nahverkehr in diversen Städten betrafen, ist der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr. Dabei geht es um die Arbeitsbedingungen von etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW. In zwei Verhandlungsrunden ist bislang keine Einigung erzielt worden. 

Die dritte Tarifrunde beginnt am Dienstag (24. März) und ist für mehrere Tage angesetzt. Während der Verhandlungen sind keine Warnstreiks geplant.

dpa