Streikpause absehbar
Ab Dienstag vorerst keine neuen Warnstreiks im Nahverkehr

Ab Dienstag (24. März) wird im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs in NRW wieder verhandelt. Deshalb sind für diese Tage ke
Ab Dienstag (24. März) wird im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs in NRW wieder verhandelt. Deshalb sind für diese Tage keine neuen Warnstreiks geplant. (Archivbild) Foto
© Volker Danisch/dpa
Busse und Bahnen bleiben in den Depots. Mit dieser Situation müssen wiederholt Millionen Fahrgäste des kommunalen Nahverkehrs zurechtkommen. Ab Dienstag wird jedoch erst einmal verhandelt.

Die Warnstreikwelle im kommunalen Nahverkehr mit Einschränkungen bei Bussen und Stadtbahnen ebbt in der neuen Woche ab. Ab Dienstag (24. März) müssen Fahrgäste voraussichtlich vorerst nicht mehr mit Arbeitskampfmaßnahmen rechnen. Verdi NRW plane während der dann beginnenden dritten Verhandlungsrunde keine Streikmaßnahmen, sagte Verdi-Branchenkoordinator Lukas Frew der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Tarifverhandlungen sind für drei Tage bis Donnerstag angesetzt. Da Verdi bislang mit zwei Tagen Vorlauf über neue Arbeitskampfmaßnahmen im Nahverkehr informiert hat, sind neue Arbeitskampfmaßnahmen auch am Freitag (27. März) unwahrscheinlich. Es sei denn, die für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geplanten Verhandlungen werden vorzeitig abgebrochen.

Der kommunale Nahverkehr kam bereits mehrfach in vielen Städten von NRW durch Warnstreiks weitgehend zum Erliegen. Auch heute seien wie geplant vielerorts Busse und Bahnen in den Depots geblieben, sagte Frew.

Für diesen Freitag (20. März) hat Verdi zu Warnstreiks in ausgewählten Betriebshöfen von zahlreichen Nahverkehrsbetrieben aufgerufen.

dpa