Tarifkonflikt mit Folgen
Teilausfälle bei Bussen und Bahnen möglich

Ein Streikposten schließt an der Zufahrt zum Depot der Stadtwerke Bonn das Tor. (Archivbild) Foto: Benjamin Westhoff/dpa
Ein Streikposten schließt an der Zufahrt zum Depot der Stadtwerke Bonn das Tor. (Archivbild) Foto
© Benjamin Westhoff/dpa
Die Warnstreikwelle im kommunalen Nahverkehr geht weiter. Verdi bestreikt ausgewählte Betriebshöfe, in denen Busse und Bahnen stehen. Das kann vielerorts Folgen für die Fahrgäste haben.

Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr können auch heute in vielen Städten von Nordrhein-Westfalen zu Einschränkungen bei Bus und Bahnen führen. Die Gewerkschaft Verdi hat in ausgewählten Betriebshöfen von etlichen Nahverkehrsbetrieben zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. 

Je nach betroffenem Standort kann es nach Einschätzung der Gewerkschaft zu Einschränkungen auf einzelnen Linien und Strecken kommen. In kleineren Unternehmen sei teilweise auch das gesamte Streckennetz betroffen. 

Die Liste der Nahverkehrsbetriebe, deren Streckennetz durch den Warnstreik betroffen sein könnte, umfasst rund 20 Unternehmen. Darunter sind die Stadtwerke Bonn, die KVB (Köln), die Rheinbahn (Düsseldorf), die Dortmunder Stadtwerke, die Bogestra im mittleren Ruhrgebiet und die Stadtwerke Hamm. 

Im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr geht es um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW. In zwei Verhandlungsrunden ist bislang keine Einigung erzielt worden. Die dritte Tarifrunde beginnt am 24. März. Durch Warnstreiks ist in den vergangenen Wochen und Tagen mehrfach der Nahverkehr vielerorts lahmgelegt worden.

dpa