Tarifstreik
Warnstreik im ostsächsischen Nahverkehr beginnt

Fahrten von Subunternehmen sind vom Streik des Nahverkehrs in Ostsachsen nicht betroffen. (Archivbild) Foto: Robert Michael/dpa
Fahrten von Subunternehmen sind vom Streik des Nahverkehrs in Ostsachsen nicht betroffen. (Archivbild) Foto
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Verdi legt den Nahverkehr in Ostsachsen lahm. Welche Verkehrsbetriebe betroffen sind.

Auf Schüler, Pendler und Reisende kommen heute in Ostsachsen massive Einschränkungen im Nahverkehr zu. Die Gewerkschaft Verdi hat nach eigenen Angaben fünf Verkehrsbetriebe zum Streik aufgerufen. Betroffen sind laut Verdi Regionalbus Oberlausitz, Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, DB Regio Bus Ost (Zittau), Omnibusverkehr Oberlausitz und Görlitzer Verkehrsbetriebe. 

Die Streiks sind demnach am Dienstag um 3.00 Uhr gestartet und dauern bis Mittwoch zwischen 1.00 und 3.15 Uhr an. Die Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB) haben einen Notfahrplan eingerichtet. Wie die GVB mitteilte, soll damit insbesondere der Schülerverkehr sichergestellt werden. 

Subunternehmen vom Streik nicht betroffen

Fahrten von Subunternehmern sind vom Streik nicht betroffen, wie Regionalbus Oberlausitz und Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mitteilten. Demnach verkehren auch die Linien der Firmen Omnibusbetrieb Siegfried Wilhelm GmbH, Lassak-Reisen und Omnibusbetrieb Gottfried Beck regulär. 

Im Verkehrsgebiet der DB Regio Bus Ost finden ausschließlich Fahrten von Subunternehmen statt, teilt das Unternehmen mit. Insbesondere betreffe dies die Umgebung von Bernstadt. Die betroffenen Verkehrsbetriebe informieren auf ihren Webseiten über das Fahrtangebot am Streiktag. 

Tarifverhandlungen im sächsischen Nahverkehr

Hintergrund der Streiks sind die Tarifverhandlungen im sächsischen Nahverkehr. Die Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN-Gruppe) sind laut Verdi festgefahren. Die dritte Verhandlungsrunde war am 4. März ohne eine Einigung geendet.

Verdi fordert unter anderem höhere Jahressonderzahlungen und Ausbildungsvergütungen, mehr Urlaub, eine verbindliche Übernahme von Azubis, Regelungen zur Fünf-Tage-Arbeitswoche auch im Schichtdienst und Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

dpa

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