In den Notaufnahmen der Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern kommt es durch das winterliche Wetter vermehrt zur Behandlung von Sturzverletzungen. "Die Notaufnahmen sind aber dennoch nicht überlastet", sagte ein Sprecher der Universitätsmedizin Greifswald auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Exakte Zahlen über die Zahl der Glatteis-Verletzungen lagen nicht vor.
In den vergangenen Tagen sei es vermehrt zu "typisch witterungsbedingten Frakturen wie Handgelenks- und Sprunggelenksverletzungen aber auch schwerwiegendere Verletzungen wie Schenkelhalsfrakturen gekommen, die dringend operativ versorgt müssen", ergänzte ein Sprecher der Universitätsmedizin Rostock.
Beim Sturmtief "Elli" Mitte Januar seien mehr Patienten als aktuell behandelt worden, hieß es aus Greifswald. "Da hatten wir an zwei Tagen jeweils rund 2 Fälle. Das war schon außergewöhnlich", sagte der Sprecher. Diese Lage hätte sich aber nicht wiederholt.
Profitieren würden die Kliniken auch davon, dass nicht jeder erkrankte Mensch sich sofort auf den Weg macht. "Jemand, der schon seit drei Wochen Bauchschmerzen hat, kommt jetzt nicht in die Notaufnahme", sagte der Sprecher der Greifswalder Universitätsmedizin.