Die Ausstellung "Niki. Kusama. Murakami. Love You for Infinity" im Sprengel Museum Hannover ist nach Museumsangaben die erfolgreichste Schau des Hauses seit 17 Jahren gewesen. Insgesamt hätten rund 220.000 Menschen die Ausstellung besucht, teilte das Museum mit. Nach "Marc, Macke, Delaunay" im Jahr 2009 sei es damit nun die besucherstärkste Ausstellung des Museums.
Rund 30 Prozent aller Besucher waren erstmals im Sprengel Museum
Der letzte Tag der Ausstellung am vergangenen Samstag sei mit 7.410 Besuchern zugleich der besucherstärkste gewesen. Rund 30 Prozent aller Besucher seien erstmals im Sprengel Museum gewesen.
Museumsdirektor Reinhard Spieler erklärte, die Ausstellung rund um die international bekannte Künstlerin Niki de Saint Phalle sei nicht nur ein Publikumsmagnet gewesen, sondern habe auch gesellschaftlich ein Signal gesetzt. "Sie hat gezeigt, wie zugänglich ein Museum sein kann – ein Museum wirklich für alle!", sagte er. Das Sprengel Museum verfügt über die weltweit größte öffentliche Sammlung von Werken Niki de Saint Phalles.
Gäste seien aus gesamtem Bundesgebiet und dem Ausland angereist
Viele Gäste seien aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland angereist. Einer Befragung zufolge lag die Zufriedenheit bei 97 Prozent. Zudem sahen rund 700 Schulklassen die etwa 120 Exponate auf einer Ausstellungsfläche von 2.000 Quadratmetern.
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) betonte laut Mitteilung die Bedeutung für die Stadt. Die Ausstellung habe Hannover als Kulturstadt national und international sichtbar gemacht und gezeigt, wie stark die Stadt sei, wenn Kultur, Wirtschaft und Politik zusammenarbeiteten.
2027 folgt "Kein schöner Land. Kunst und Faschismus"
Als nächstes größeres Projekt kündigte das Museum für 2027 die Ausstellung "Kein schöner Land. Kunst und Faschismus" gemeinsam mit mehreren weiteren hannoverschen Institutionen an. Im Jahr 2029 will das Haus sein 50-jähriges Bestehen mit einer großen Sammlungsschau feiern.