Deutsche Eishockey Liga
DEG-Abstieg führt zu Zuschauer-Rückgang in der DEL

DEL-Chef Tripcke ist trotz des leichten Zuschauerrückgangs zufrieden. (Archivbild) Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
DEL-Chef Tripcke ist trotz des leichten Zuschauerrückgangs zufrieden. (Archivbild) Foto
© Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Weniger Fans in den DEL-Stadien: Nach dem Abstieg der Düsseldorfer EG sinkt der Zuschauerschnitt. Warum die Liga dennoch zufrieden ist.

Durch den Abstieg des Traditionsclubs Düsseldorfer EG ist der Zuschauerzuspruch in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gesunken. Wie die DEL bekanntgab, werden bis zum Ende der Hauptrunde am Sonntag rund 2,74 Millionen Zuschauer die Stadien besucht haben. Das sind etwa 110.000 Zuschauer weniger als im Vorjahr. Der Zuschauerschnitt ging von 7.781 in der Vorsaison auf 7.557 zurück.

Angesichts vom Wegfall des für die Liga wichtigen Standortes Düsseldorf mit einem alleinigen Zuschauerschnitt von knapp 10.000 Fans hatte die Liga dies bereits erwartet. Bei Aufsteiger Dresden mit einer deutlich kleineren Halle kamen im Schnitt rund 4.000 Zuschauer weniger zu den Spielen. "Das schmerzt bei einigen Statistiken", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. 

Insgesamt war er dennoch zufrieden. Die Hallen-Auslastung stieg von 88,6 auf 93,2 Prozent an. "Wir haben unseren Status als Nummer 2 hinter den Fußballligen untermauert", meinte Tripcke. Der Liga half dabei auch der ausgebaute Europarekord der Kölner Haie, bei denen in dieser Saison 18.112 Zuschauer im Schnitt kamen. Der Hauptrundensieger ist dabei die Nummer 13 weltweit.

dpa