Ende einer Dienstfahrt
Bus fährt in Sackgasse und kommt nicht wieder raus

Der Bus war als Schienenersatzverkehr unterwegs. Foto: Tim Oelbermann/dpa
Der Bus war als Schienenersatzverkehr unterwegs. Foto
© Tim Oelbermann/dpa
Die Bahn hat eine wichtige Strecke monatelang gesperrt, Pendler müssen Schienenersatzverkehr nutzen. Bei einem dieser Busse ging am späten Abend mächtig etwas schief.

Ein Bus, der als Schienenersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn unterwegs war, hat sich in Solingen in einer Sackgasse festgefahren. Dort sitzt der Gelenkbus seit mehr als zwölf Stunden fest. Die Situation war buchstäblich verfahren, mehrere Abschleppversuche verschiedener Fahrzeuge brachten am Vormittag keine wesentlichen Fortschritte. Zwischenzeitlich drohte das Vorderteil des Busses eine Böschung hinabzukippen, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Der Fahrer war nach Polizeiangaben am späten Dienstagabend falsch abgebogen. Er landete gegen Mitternacht in der kleinen Straße Kohlfurth, die als Sackgasse endet und neben der größeren Kohlfurther Straße liegt. Der Bus touchierte bei seinem Fahrmanöver ein Haus und beschädigte es leicht. Nur der Fahrer war an Bord. Der WDR berichtet, dass Anwohner wegen des Busses nicht mehr mit ihren Autos rausfahren konnten. Auch die "Rheinische Post" und das "Solinger Tageblatt" berichteten über die missratene Dienstfahrt.

Die Bahn hat die wichtige Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen wegen umfangreicher Bauarbeiten für gut fünf Monate gesperrt. Fernzüge werden bis Juli umgeleitet, Pendler müssen auf rund einem Dutzend Linien im Regionalverkehr auf Ersatzbusse umsteigen und deutlich mehr Zeit einplanen.

dpa