Der für Marken wie Persil und Schwarzkopf bekannte Konsumgüterkonzern Henkel will sein Geschäft mit Beschichtungen durch eine Milliarden-Übernahme ausbauen. Henkel einigte sich mit der in Luxemburg ansässigen Holdinggesellschaft von Stahl Parent auf einen Kaufpreis von 2,1 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern in Düsseldorf mitteilte.
Stahl bietet den Angaben zufolge Hochleistungs-Spezialbeschichtungen für flexible Materialien an, wie etwa Beschichtungen für Leder, Papierverpackungen und grafische Anwendungen. Das Unternehmen beschäftigt 1.700 Angestellte und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen bereinigten Umsatz von rund 725 Millionen Euro.
Voraussetzung für die Übernahme sind die üblichen behördlichen und kartellrechtlichen Genehmigungen sowie die Einigung Stahls mit den Arbeitnehmervertretungen. Henkel machte keine Angaben dazu, wann mit dem Abschluss der Transaktion zu rechnen ist.