Fußball-Bundesliga Köln-Coach Kwasniok trotzt der Lage: "Lebe, liebe, lache!"

Sehnt ein Ende der Misserfolgsserie herbei: Kölns Trainer Lukas Kwasniok (Archivbild). Foto: Federico Gambarini/dpa
Sehnt ein Ende der Misserfolgsserie herbei: Kölns Trainer Lukas Kwasniok (Archivbild). Foto
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Trainer-Endspiel oder Befreiungsschlag? Nach acht sieglosen Bundesligapartien in Serie stehen Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln gegen Mainz 05 unter Druck. In der Abwehr gibt es zwei neue Optionen.

Der Trainer Lukas Kwasniok möchte sich von acht sieglosen Spielen und einer womöglich kippenden Stimmung im Umfeld des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln nicht entmutigen lassen. "Wir spielen von den nächsten vier Spielen drei zu Hause, das sehe ich als Chance", sagte Kwasniok in einer Medienrunde vor dem Heimspiel am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 (15.30 Uhr, Sky).

Kwasniok betonte, er wolle sich von der herausfordernden Situation nicht die Laune verderben lassen. Er zeigte sich demonstrativ optimistisch und sagte: "Ich werde mein Motto "Lebe, liebe, lache" immer beherzigen." Die gegenwärtige Situation betrachte er positiv als Herausforderung: "Wir sind nicht superhappy, wie es gerade ist, aber wir stehen als Aufsteiger fünf Punkte vor dem Relegationsplatz."

Am Samstag kommt es zu einem wegweisenden Spiel gegen den seit vier Spielen ungeschlagenen Drittletzten. Die Mainzer haben beim 2:1 gegen Heidenheim den ersten Sieg unter ihrem neuen Trainer Urs Fischer gefeiert. Kwasniok sieht beim Gegner Veränderungen: "Seit Urs in Mainz übernommen hat, sehe ich eine klare Handschrift: stabile Defensive, viel Körperlichkeit, gutes Umschaltspiel."

Martel und van den Berg kehren in die Abwehr zurück

In seiner personell seit Wochen geplagten Abwehrkette erhält Kwasniok gegen Mainz zwei neue Optionen. Eric Martel und Rav van den Berg, beim 1:3 gegen den FC Bayern noch gelb- und rot-gesperrt, kehren in den Kader zurück. 

Der bislang letzte Sieg der Kölner war Anfang November ein 4:1 gegen den Hamburger SV. Seither gab es in acht Spielen drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Mit diesen nur drei Punkten sind die Kölner binnen zweieinhalb Monaten vom siebten auf den zwölften Tabellenplatz abgerutscht.

dpa

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