Eine Regionalbahn hat in einem südlichen Stadtteil von Köln mehrere auf der Bahnstrecke abgelegte Gegenstände erfasst. Darunter waren unter anderem eine Eisenstange, eine Blechplatte und Schottersteine, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Zug fuhr demnach mit etwa 140 Kilometern pro Stunde über die Gegenstände, es sei umgehend eine Schnellbremsung eingeleitet worden.
Die rund 150 Fahrgäste blieben bei dem Unfall am Sonntagabend den Angaben nach unverletzt. Bahn und Schienen waren dagegen so stark beschädigt, dass der Zug aus dem Verkehr genommen wurde und die Strecke für mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Mehrere Zeugen hätten zur selben Zeit Kinder in der Nähe der Gleise gemeldet, teilte die Bundespolizei weiter mit. Vor Ort hätten die Beamten aber niemanden mehr angetroffen.
Gleisanlagen keine Spielplätze
Immer wieder kommt es zu solch gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr. Die Bundespolizei warnt deshalb vor derart lebensgefährlichen Straftaten. Gleisanlagen seien keine Spielplätze – wer Hindernisse auf die Gleise lege, gefährde Reisende, Bahnmitarbeiter und auch sich selbst.