Fortuna Düsseldorf hat sich nach dem Absturz in die 3. Fußball-Liga von Sportvorstand Sven Mislintat getrennt und Samir Arabi als dessen Nachfolger verpflichtet. Zudem wurde der Vertrag mit Vorstandschef Alexander Jobst vorzeitig und Liga-unabhängig verlängert. Dies gab der Verein bekannt.
"Im Rahmen der internen und gemeinsamen Analyse wurde deutlich, dass es in den strategischen Ausrichtungen unterschiedliche Vorstellungen gibt. Deswegen haben wir gemeinsam beschlossen, den Weg zu beenden und eine einvernehmliche Trennung erzielt", begründete Düsseldorfs Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding das Ende der Zusammenarbeit mit Mislintat.
Der 53-Jährige, der früher unter anderem auch bei Borussia Dortmund und beim VfB Stuttgart als Funktionär tätig war, hatte das Amt erst im vergangenen Dezember übernommen. "Fortuna war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Aber wie das manchmal im Leben so ist, entwickeln sich die Dinge anders, als sich das alle gewünscht hätten. Der Abstieg und seine Auswirkungen haben uns alle brutal getroffen", sagte Mislintat.
Arabi soll Fortuna in die 2. Liga zurückführen
Nun soll Samir Arabi, der am Freitag offiziell vorgestellt wird, als neuer Sportchef den Traditionsverein in den Profi-Fußball zurückführen. Der 47-Jährige arbeitete zuletzt als Sport-Geschäftsführer für den Zweitligisten Arminia Bielefeld, wo er im März 2023 gehen musste.
"Mit Samir Arabi haben wir uns bewusst für jemanden entschieden, der schwierige Situationen als auch die 3. Liga kennt und Spieler und Mannschaften entwickeln kann", sagte Borgerding über den neuen Hoffnungsträger. Nach dem Abstieg gehe es jetzt darum, "wieder eine klare Richtung reinzubekommen und die Fortuna möglichst schnell wieder nach oben zu führen. Dafür bringt Samir viel Erfahrung mit."