Weiberfastnacht
Kölner OB: Karneval eine Kultur des Möglich-Machens

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester hat den Karneval als eine "Kultur des Möglichmachens" gewürdigt (Archivbild). Fot
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester hat den Karneval als eine "Kultur des Möglichmachens" gewürdigt (Archivbild). Foto
© Rolf Vennenbernd/dpa
In den närrischen Hochburgen startet der Straßenkarneval. Nach Überzeugung des Kölner Oberbürgermeisters hält er eine positive Botschaft für die ganze Gesellschaft bereit.

Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) schätzt am Karneval die "Kultur des Möglich-Machens". Das Fest lebe vom Engagement zahlloser Freiwilliger. "Köln ist eine Stadt der Ehrenamtlichen, nicht nur im Karneval", sagte Burmester zum Auftakt des Straßenkarnevals im Historischen Rathaus. "Viele dieser Menschen stehen nie auf einer Bühne, aber ohne sie wäre die Stadt leiser, kälter und ärmer. Genau diese Haltung brauchen wir mehr denn je, denn wir erleben im Moment oft etwas anderes." Karneval lebe vom gemeinschaftlichen Handeln: "Diese Kultur brauchen wir auch jenseits der tollen Tage." 

Mit Weiberfastnacht oder Altweiberdonnerstag beginnt am Donnerstag der Straßenkarneval. In vielen Städten - vor allem entlang des Rheins - stürmen Frauen die Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht. So nehmen in Düsseldorf die "Möhnen" den Bürgermeister gefangen. In Bonn greifen die Waschweiber an, und in Mainz versammeln sich Närrinnen rund um den Fastnachtsbrunnen.

dpa