Getöteter Bahnmitarbeiter Schweitzer fordert Sonderverkehrsministerkonferenz

Am Tag des Todes ist die Trauer groß. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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Mehr Sicherheit in Bahnhöfen und Zügen: Darum muss es nach dem Tod eines Zugbegleiters jetzt gehen, meint Regierungschef Schweitzer.

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im Zug fordert der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) eine Sonderverkehrsministerkonferenz. "Wir brauchen in Deutschland einen gemeinsamen Aufbruch, wenn es darum geht, mehr Sicherheit in unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen zu erreichen", sagte er. 

Daher solle es eine Sonderverkehrsministerkonferenz in Deutschland geben - mit Beteiligung des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt (CSU). "Wir alle müssen ein Interesse daran haben, dass sich solche Taten nicht wiederholen, dass das Sicherheitsgefühl von Bahnkunden, Bediensteten und Menschen, die auf unseren Bahnhöfen sich aufhalten, wieder besser wird", sagte Schweitzer. 

"Es ist heute der Tag der Trauer." Aber: "Wir können das nicht akzeptieren, dass die Gewalt in unserer Gesellschaft so zunimmt und dass Menschen, die ihren Job machen, von Gewalt bedroht werden." Es dürfe nicht sein, dass Beleidigungen, Anrempeln, Anspucken für viele Bahnbedienstete vermeintlich zum Alltag gehörten.

dpa