Innere Sicherheit
Wie Kaiserslautern weitere Messerattacken verhindern will

Eine tödliche Messerattacke war einer der Auslöser zur Schaffung der Waffenverbotszone in Kaiserslautern. (Archivbild) Foto: Chr
Eine tödliche Messerattacke war einer der Auslöser zur Schaffung der Waffenverbotszone in Kaiserslautern. (Archivbild) Foto
© Christian Schultz/dpa

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Im Februar stirbt ein 22-Jähriger nach einem Streit in Kaiserslautern - nicht die erste Gewalttat im öffentlichen Raum. Die Behörden wollen mit einer Verordnung gegensteuern.

Nach wiederholten Gewalttaten tritt in Teilen der Kaiserslauterer Innenstadt eine Waffen- und Messerverbotszone in Kraft. Der Entwurf der entsprechenden Landesverordnung sei gebilligt worden, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium mit. Ressortchef Michael Ebling sprach von einem klaren Signal für mehr Sicherheit. "Waffen und Messer haben im öffentlichen Raum nichts verloren", teilte der SPD-Politiker mit.

Innerhalb der ausgewiesenen Zone ist das Führen von Messern und anderen Waffen verboten. Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Die Verordnung sieht Ausnahmen vor - beispielsweise für bestimmte Berufsgruppen oder für Rettungs- und Einsatzkräfte.

Hintergrund der Maßnahme sind mehrere Straftaten. Dazu zählen Messerangriffe im November 2025 - sowie im Februar 2026, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde und ein weiterer seinen Verletzungen erlag.

dpa