Trainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg schaltet trotz der bereits vorzeitig erfüllten Qualifikation zum Viertelfinale in der Champions League der Handballer voll auf Angriff. "Wir haben gute Erfahrungen gemacht, immer alles zu geben", sagte der 44-Jährige vor dem Spiel bei Wisla Plock am Donnerstag (20.45 Uhr/Dyn), "wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das werden wir in Plock auch maximal abrufen."
Drei Spieltage vor Beendigung der Gruppenphase liegen die in der Königsklasse noch unbezwungenen Elbestädter mit zwei Punkten Vorsprung vor Barcelona auf dem ersten Rang, Plock ist mit acht Punkten Abstand Dritter.
Wiegert stellt sich auf einen harten Kampf ein: "Plock hatte das gleiche Ziel wie wir ausgegeben, wollten einen der ersten beiden Gruppenplätze. Es geht für sie um mehr, als für uns." Die Polen benötigen eine gute Platzierung, um in der Viertelfinalqualifikation das Rückspiel daheim spielen zu können.
Nach der Begegnung in Plock reist die Mannschaft direkt über Frankfurt nach Kassel zum Auswärtsspiel gegen die MT Melsungen am Samstag (20.00 Uhr/Dyn). Nach der ersten Niederlage beim THW Kiel will Wiegert den Konkurrenten nicht zu viel Hoffnungen bereiten, auswärts erneut zu scheitern, auch wenn er Spiele beim aktuellen Tabellenachten stets als "anspruchsvoll" bezeichnet.
Dass es in den kommenden Wochen deshalb in die entscheidenden Phasen gehen wird, ringt dem früheren Profi ein Lächeln ab: "Wir sind seit dem ersten Spieltag in der entscheidenden Phase. Wir wissen, was wir zu tun haben, um am Ende etwas mitnehmen zu können."