Das Land Sachsen-Anhalt hat nach der Ansiedlungsabsage von Intel das große Industriegrundstück vom US-Unternehmen zurückgekauft. Wie das Finanzministerium mitteilte, sollen die Flächen in der Landeshauptstadt Magdeburg und zwei angrenzenden Gemeinden langfristig zum High-Teck-Park Sachsen-Anhalt weiterentwickelt werden. Ziel sei die Etablierung eines international anschlussfähigen High-Tech-Standortes mit Fokus auf technologieintensive Industrieansiedlungen. Der geplante Industriepark umfasst insgesamt eine Fläche von rund 1.100 Hektar. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.
Verhandelt wird derzeit etwa über eine Ansiedlung des Unternehmens FMC, das Chips für KI-Rechenzentren produzieren will. Mit dem Bund und der EU laufen Gespräche zu möglichen Förderungen.