Nach einem spektakulären Goldfund im Oktober wird die sächsische Gemeinde Bannewitz zehn Goldbarren an lokale Vereine und Initiativen verschenken. Wie der Gemeinderat der im Süden Dresdens gelegenen 11.000 Einwohner-Kommune entschieden hat, sollen insgesamt 30 Vereine von dem Sensationsfund profitieren, darunter Feuerwehrvereine, Karnevals-, Musik- und Tanzvereine und auch Jugendclubs. "Es gab einen einstimmigen Beschluss. Ich freue mich, dass wir das so über die Bühne gebracht haben", sagte der parteilose Bürgermeister Heiko Wersig der Deutschen Presse-Agentur.
In der kommenden Woche sollen die zehn Goldbarren, die je eine Feinunze - also rund 31,1 Gramm - schwer sind, dann feierlich an Vereinsvertreter übergeben werden, so der Bürgermeister weiter. Den ungewöhnlichen Fund hatte ein Gemeindemitarbeiter bei Mäharbeiten im Oktober gemacht. Seit dem Ablauf einer gesetzlichen Finderfrist am 17. April steht fest, dass die Gemeinde das Gold behalten darf. Zuvor hatte niemand glaubhaft nachweisen können, Besitzer der zehn Feinunzen Gold zu sein.
Nach wie vor werde der Goldschatz bei der Polizei gelagert. Nach aktuellem Goldpreis sind die zehn Unzen rund 40.000 Euro wert.