Bundeswehr
Appell vor Semperoper für 700 junge Offiziere

Das Luftwaffenmusikkorps Erfurt begleitete den Appell musikalisch. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Das Luftwaffenmusikkorps Erfurt begleitete den Appell musikalisch. Foto
© Sebastian Kahnert/dpa
Zwischen Semperoper und Zwinger feiern 700 junge Offiziere den Abschluss ihres Ausbildungslehrgangs.

Vor historischer Altstadtkulisse hat die Offizierschule des Heeres in Dresden knapp 700 Soldatinnen und Soldaten aus dem aktuellen Offizierslehrgang verabschiedet. Zum Abschluss der viereinhalbmonatigen Ausbildung wurden die Teilnehmer mit einem öffentlichen Appell auf dem Theaterplatz zwischen Semperoper, Zwinger und Residenzschloss gewürdigt.

"Mitten in unserer wunderbaren Stadt Dresden treten wir heute an", sagte Brigadegeneral Stephan Willer, Kommandeur der Offizierschule des Heeres, bei der Zeremonie. Das sei großartig, weil die Bundeswehr sichtbarer Teil der Gesellschaft sei und sein wolle. Musikalisch begleitete den etwa einstündigen Appell das Luftwaffenmusikkorps Erfurt.

Ausbildung zu Führungskräften der "Generation Zeitenwende"

Für die geehrten 570 Männer und 116 Frauen ist der Offizierslehrgang ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Übernahme von Verantwortung als militärische Führungskräfte. "Die Ihnen gestellte Aufgabe ist eine der schönsten überhaupt: Menschen in Freiheit zum Dienst am Staat mit Leib und Leben auszubilden, zu erziehen und zu führen", sagte Willer. Er lobte die jungen Soldaten für ihre guten Leistungen. "Sie sind die Offiziere der Generation Zeitenwende. Sie sind es, die diese Bundeswehr von neuen gestalten und prägen werden."

Mit dem Erwin-von-Witzleben-Preis, benannt nach einem Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg, wurde Leutnant Katharina Beck für herausragende Haltung sowie vorbildliche Leistungen geehrt. Sie habe fachlich, intellektuell und menschlich überzeugt, sagte Willer. Beck sei 2022 mit Beginn des russischen Angriffskrieges von Finnland zurück nach Deutschland gekehrt, um Soldatin zu werden.

dpa

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