Mit dem dritten Heimsieg in Serie hat der 1. FC Magdeburg einen guten Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Gegen Hertha BSC siegten die Magdeburger vor 28.123 Zuschauern mit 1:0 (0:0). Laurin Ulrich (61.) erzielte das Tor. Mit 36 Punkten liegen die Magdeburger auf Rang 14, zwei Punkte vor dem Abstiegsrelegationsplatz
"Uns war klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Ähnlich wie im Hinspiel zur Pause zu 0:0, da wussten wir, es ist noch ein Schritt zu gehen, um die drei Punkte bei uns zu behalten, und das hat dann Gott sei Dank geklappt", sagte Torschütze Ulrich nach der Partie.
Kaum Aufregendes in der ersten Halbzeit
Wichtigste Veränderung in der Magdeburger Startelf: Torjäger Mateusz Zukowski kehrt nach seiner Gelbsperre zurück. Dazu agierte Jean Hugonet neben Marcus Mathisen in der Innenverteidigung. In den ersten Minuten tasteten sich die Teams etwas ab, ließen noch die Zielstrebigkeit zum Tor vermissen - eine erste Annäherung von Baris Atik ging am Tor vorbei. Hertha setzte auf lange Bälle und Ablagen, während sich der FCM über die Außen durchspielen wollte.
Es blieb allerdings bei Halbchancen auf beiden Seiten. Aufgrund des warmen Wetters gab es eine Trinkpause, die aber immerhin keinen Spielrhythmus störte - den gab es ohnehin kaum. Stattdessen wechselten sich beide Teams mit Ballbesitzphasen ab, ohne viel Torgefahr zu verbreiten. Kurz vor der Pause hatte Hertha die beste Chance des Spiels, doch Torwart Dominik Reimann hielt Fabian Reeses verdeckten Schuss (45+1.)
Laurin Ulrichs drittes Saisontor reicht
So ging es auch in der zweiten Halbzeit zunächst weiter. Der FCM suchte immer wieder die Anspiele zu Zukowski, den die Hertha-Defensive aber meist doppelte: So blieb der Pole blass. Hertha dominierte die Partie zwar mit mehr Ballbesitz, doch auch die Berliner machten nur wenig aus diesem Übergewicht.
Magdeburg nutzte einen Konter zum Sieg: Alexander Nollenberger ließ einen Berliner aussteigen, schloss ab - und Ulrich drückte den Abpraller ins Tor. Kurz darauf traf Zukowski, stand aber vorher im Abseits. Der FCM zog sich danach teils sehr tief zurück und hatte Glück, dass Reimann gegen Marten Winkler per Fußreflex parierte (67.). Insgesamt passierte aber nicht mehr viel - auch nicht in der siebenminütigen Nachspielzeit.