Handball-Bundesliga
SCM-Trainer Wiegert: Große Namen heben Level der Liga

Trainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg freut sich über neue Stars in der Handball-Bundesliga in der neuen Saison. (Archivbild)
Trainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg freut sich über neue Stars in der Handball-Bundesliga in der neuen Saison. (Archivbild) Foto
© Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa
Zur kommenden Saison kommen weitere prominente Spieler in die Handball-Bundesliga. Trainer Bennet Wiegert registriert es mit großer Freude.

Trainer Bennet Wiegert vom Champions League-Sieger SC Magdeburg sieht in weiteren Stars eine Bereicherung für die Handball-Bundesliga. Zur kommenden Saison stehen mit Alex Dujshebaev beim VfL Gummersbach sowie Dika Mem bei den Füchsen Berlin bereits zwei Weltstars als Neuzugänge fest. "Das ist fantastisch. Wir wollen doch alle die Liga auf ein nächstes Level heben", sagte der Coach in einer Medienrunde vor dem ersten Bundesliga-Spieltag nach der EM-Pause.

Er sei zwar auch Fan von Mannschaften, weil Handball ein Teamsport sei, und nicht nur von einzelnen Namen. "Ich weiß aber auch, dass Namen ziehen und auch Kartenverkäufe in Magdeburg leichter sind, wenn große Namen in die Arena kommen", sagte Wiegert. Er freue sich über die Namen und wie stark die Bundesliga dadurch werde.

In seinem ersten Spiel nach der EM-Pause empfängt Tabellenführer Magdeburg am Mittwoch (20.00 Uhr/Dyn) den Überraschungs-Dritten TBV Lemgo-Lippe zum Topduell.

Mentale Müdigkeit der EM-Fahrer größer als körperliche

Wiegert, der während des Titelkampfes nur sechs Spieler in Magdeburg zur Verfügung hatte, gab seinen EM-Fahrern sogar noch etwas länger frei. "Der Kopf, das Mentale, ist entscheidender als das Körperliche. Mann muss den Switch schaffen von der Nationalmannschaft zum Verein", erklärte der Coach.

"Jeder Einzelne hatte bei der EM andere Dinge zu verarbeiten", betonte Wiegert. "Dabei zu helfen, Erfolg oder Misserfolg zu verarbeiten, ist anspruchsvoll und beginnt im Kopf. Ich glaube, dass die mentale Müdigkeit im Kopf, plus über drei Wochen nicht zu Hause zu sein, größer ist als die körperliche."

dpa