Ungewöhnlich sonnig und mit Schnee bis ins Flachland - so hat sich der Januar in Sachsen gezeigt. Doch obwohl landesweit 19 Tage mit einer Schneedecke registriert worden seien, sei der Monat extrem trocken gewesen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer vorläufigen Bilanz mit. Wie ist das möglich?
Laut DWD wurden im Januar nur 26 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. Das sei etwa die Hälfte des langjährigen Mittels von 49 Litern pro Quadratmeter. Damit sei der erste Monate des Jahres einer der trockensten Januarmonate der vergangenen 30 Jahre gewesen.
Fast 20 Grad Minus in Sohland an der Spree
Zugleich habe im Januar sehr häufig die Sonne geschienen. Rund 70 Sonnenstunden seien deutlich mehr als das Klimamittel von 50 Stunden gewesen. Dabei war es mit einer Durchschnittstemperatur von minus 2 Grad auch etwas frostiger als üblich. Der Tiefstwert wurde mit minus 19,6 Grad am 12. Januar in Sohland an der Spree gemessen.
Auch deutschlandweit hat sich der Januar winterlicher als in den Vorjahren präsentiert. Vor allem im Nordwesten Deutschlands sei der Monat gemessen an der Zahl der Tage mit einer Schneedecke der schneereichste seit 2010 gewesen. Dagegen seien weite Teile Ostdeutschlands sehr trocken geblieben, teilte der DWD mit.