Forscherteam

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Argentinischer Teil Patagoniens

Auf Schafsfarm in Patagonien: Forscherteam entdeckt neuen Langhalssaurier

Ein deutsch-argentinisches Forscherteam hat in Patagonien einen neuen Langhalssaurier entdeckt. Der Dinosaurier namens Bicharracosaurus dionidei aus der oberen Jurazeit lebte vor rund 155 Millionen Jahren, wie die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns am Donnerstag in München mitteilte. Geborgen wurden Teile der Wirbelsäule mit mehr als 30 Hals-, Rücken- und Schwanzwirbeln, mehrere Rippen sowie ein Bruchstück des Beckenknochens.
Mensch mit Lutscher

Grippe-Schnelltest mit Lolli und Kaugummi: Forscher entwickeln neue Diagnostik

Grippeviren könnten künftig schneller und einfacher mit einem Lutscher oder Kaugummi nachgewiesen werden. Ein Forscherteam entwickelte ein Diagnoseverfahren für einen neuartigen Schnelltest, der beim Kontakt mit dem Speichel von Infizierten einen speziellen Geschmacksstoff freisetzt, wie die Universität Würzburg am Donnerstag berichtete. Die Patienten könnten die Infektion damit "selbst erschmecken".
Fledermäuse

Fledermäuse teilen Beute: Berliner Forscher entdecken komplexes Sozialverhalten

Ein Forscherteam aus Berlin hat bei einer Fledermausart in Mittelamerika ein ungewöhnlich komplexes Sozialverhalten entdeckt. Sogenannte Große Spießblattnasen teilen unter anderem Beute mit ihrem Nachwuchs und anderen Mitgliedern ihrer Gruppe, wie das Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung am Museum für Naturkunde in Berlin am Donnerstag mitteilte. Derartige elterliche Fürsorge, an der sich womöglich sogar Väter beteiligten, sei bei Säugetieren sehr selten.
Proben für Testungen auf das Coronavirus

Diagnostik: Neue Methode testet Patientenproben gleichzeitig auf hunderte Viren

Krankmachende Viren in Patientenproben können künftig schneller identifiziert werden. Ein Forscherteam des Robert-Koch-Instituts (RKI) entwickelte nach Angaben vom Freitag ein neues Verfahren, mit dem Proben auf hunderte verschiedene Viren gleichzeitig untersucht werden können. Bislang werden in der Routinediagnostik vor allem Tests auf Antikörper oder PCR-Tests wie beim Coronavirus verwendet, mit denen jedoch nur gezielt nach einzelnen Viren gesucht und nur eine begrenzte Anzahl von Viren pro Probe getestet werden kann. Das kostet im Zweifel wertvolle Zeit.