Politik
Linke kritisiert Voigt für Äußerung über junge Menschen

Katja Maurer, Linke-Co-Chefin in Thüringen, wirft Ministerpräsident Mario Voigt vor, die Lebensrealität junger Menschen in Thüri
Katja Maurer, Linke-Co-Chefin in Thüringen, wirft Ministerpräsident Mario Voigt vor, die Lebensrealität junger Menschen in Thüringen zu verkennen. (Archivbild) Foto
© Michael Reichel/dpa

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Thüringens Ministerpräsident Voigt sorgt mit Aussagen zur Zufriedenheit junger Menschen für Kritik. Die Linke wirft ihm vor, die Lebensrealität der 18- bis 29-Jährigen zu verkennen.

Die Thüringer Linke-Co-Chefin Katja Maurer kritisiert Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) wegen einer Äußerung zur Stimmung unter jungen Menschen in Thüringen. Nach einem Bericht der "Thüringer Allgemeinen" äußerte der Regierungschef Unverständnis über die laut Umfragen niedrigen Zufriedenheitswerte unter 18- bis 29-Jährigen im Land. "So zu tun, als hätte die Generation nicht die besten Chancen, ist einfach falsch", sagte der CDU-Politiker im Rahmen einer Veranstaltung zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstagabend in Weimar. 

"Ministerpräsident Mario Voigt ignoriert die Lebensrealität junger Menschen in Thüringen", kritisierte Maurer die Äußerung. Statt "echter Perspektiven für ein gutes Leben" würden sich viele junge Menschen nun stattdessen mit einem möglichen "Dienst an der Waffe" konfrontiert sehen, so die Linke-Politikerin mit Verweis auf Kriege, Krisen und Rüstungsinvestitionen. Zudem habe bereits die Corona-Pandemie bei jungen Menschen im Land zu "massiven sozialen Ängsten und psychischen Problemen" geführt.

dpa

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