Taiwan-Tagebuch Teil 3 Mobilität made in Taiwan: In Taipeh brummt und knattert es ziemlich italienisch. Doch die Zukunft fährt schon mit

Taipeh Straßenverkehr
In Taiwan bewegt man sich auf zwei Rädern fort: Weiße viereckige Markierungen auf dem Boden regeln das Linksabbiegen 
© Antonia Märzhäuser
Taiwan ist bekannt für eine Halbleiterindustrie, die der Konkurrenz immer drei Schritte voraus ist. Aber es gibt noch einen anderen Bereich, in dem Taiwan dem Rest der Welt davon fährt – auf Rollern.
Antonia Märzhäuser

Taipehs Straßenkreuzungen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht großartig von denen in Berlin, Köln oder Hamburg. Es gibt (zu) viele Spuren für Autos, eine schmale Spur für Fahrräder, Fußgängerüberwege mit zu kurzen Intervallen und hin und wieder eine Hochtrasse für die Metro. Der Unterschied offenbart sich einem erst, richtet man den Blick nach unten auf den Asphalt. Dort sind große weiße Rechtecke hinter den Fußgängerüberwegen eingezeichnet, sogenannte "Abbiegeboxen" (siehe oben). Diese Boxen sind Manifestation gelebter taiwanischer Mobilitätskultur: dem Rollerfahren.

Mehr zum Thema

Newsticker