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Anatomie-Hologramme Diese Technik soll das Medizinstudium revolutionieren

Mediziner könnten schon bald ganz anders lernen. Denn ein Medizinstudium sieht künftig womöglich so aus. Bücher weichen Hologrammen. 3D-Modellen anstatt Schulskelette. Die amerikanische Firma 3D4Medical arbeitet an einem Projekt, das die menschliche Anatomie virtuell im Raum darstellt. Körperteile lassen sich bewegen und auseinandernehmen. Plastischer als es in einem gedruckten Buch je möglich sein wird. Was alles künftige Medizinstudenten erwarten wird, lässt die Firma bereits jetzt in diesem Werbevideo durchschimmern.


Wie genau die Technik funktioniert, wann sie einsatzbereit ist und was es kosten soll, verrät 3D4Medical noch nicht - ihre Entwicklung sei erst im Anfangsstadium. Hierfür nutzt die Firma sogenannte VR-Brillen von Apple und Microsoft. Diese projizieren die Animationen in den Raum. Bereits heute können sich angehende Ärzte genaue anatomische Modelle auf Tabletts oder PCs ansehen. Hologramme, die im Raum schweben, sei der nächste Schritt. Der Inhalt eines Medizinstudiums wird dadurch zwar nicht weniger. Das Lernen aber vielleicht ein bisschen angenehmer.
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Um den menschlichen Körper von innen kennenzulernen, mussten sich Medizinstudenten bisher durch Anatomiebücher quälen oder in der Pathologie die Luft anhalten. Die US-Firma 3D4Medical schickt sich nun an, das digitale Lernen zu revolutionieren - per Hologramm-Technik.

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