HOME

Bangladesch: Baummädchen: Ist die kleine Sahana die erste weibliche Patientin mit Baumsyndrom?

Wucherungen an Kinn, Nase und Ohren entstellen das Gesicht der zehnjährigen Sahana aus Bangladesch. Ihre Ärzte fürchten nun, sie könnte die erste weibliche Patientin mit der seltenen Hautkrankheit "Tree Man Syndrome" sein.

Mädchen aus Bangladesch leidet wohl an seltenem Baumsyndrom

Sahana Khatun aus Bangladesch: Das Mädchen wäre die erste weibliche Patientin mit der seltenen Hautkrankheit

Vor vier Monaten wuchs der kleinen Sahana Khatun eine rindenartige Warze auf dem Gesicht. Doch ihr Vater machte sich zunächst keine Sorgen. Dann breiteten sich die Wucherungen auf Kinn, Nase und Ohren des kleinen Mädchens aus - und Saharas Vater wurde unruhig. Er beschloss, mit seiner Tochter in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka zu fahren und Mediziner um Rat zu fragen.

Die Ärzte des "Medical College Hospital" fürchten nun, die Zehnjährige könnte die erste weibliche Patientin mit dem sogenannten "Tree Man Syndrome" sein. Weltweit sind nur einige wenige Fälle der seltenen Hautkrankheit bekannt - und bei allen Betroffenen handelte es sich bislang um Männer.

Die Krankheit ist auch unter dem Namen Epidermodysplasia verruciformis bekannt. Sie geht mit starken rindenartigen Wucherungen der Haut einher. Meist treten die Hautveränderungen an Händen und Füßen auf, in einigen wenigen Fällen jedoch auch im Gesicht. Betroffene leiden unter einer seltenen genetischen Veranlagung, die das Wachstum des Gewebes begünstigt.

Zehnjähriges Mädchen leidet wohl am seltenen "Tree Man Syndrome"
Leidet wohl am "Tree Man Syndrome": Die zehnjährige Sahana Khatun aus Bangladesch

Die zehnjährige Sahana Khatun aus Bangladesch befindet sich aktuell im "Medical College Hospital" in Dhaka. Die Ärzte befürchten, dass sie an der extrem seltenen Hautkrankheit "Tree Man Syndrome" leidet.


Sollte sich die Diagnose bestätigen, wäre Sahana Khatun nicht die einzige Betroffene aus Bangladesch. Erst vor wenigen Wochen sorgte der Fall des 27-jährigen Abul Bajandar für Aufsehen. Vielen ist er nur unter dem Namen "Baummann" bekannt, weil er an starken Wucherungen an Händen und Füßen litt. Ärzten gelang es jedoch, seine Hände und Füße in 16 Operationen freizulegen. Dabei entfernten sie insgesamt fünf Kilogramm überschüssiges Gewebe.

Baummann erfolgreich behandelt

Bajandars Behandlung sei ein "Meilenstein in der Geschichte der Medizin", erklärte sein behandelnder Chirurg Anfang Januar. Wenn die Wucherungen nicht zurückkehrten, sei er der erste Mensch, der von der Krankheit geheilt werde. Bajandar wurde durch seine seltene Erkrankung zu einer Berühmtheit. Mit den Spenden, die er für seine Behandlung erhalten hatte, wolle er nun ein Geschäft gründen, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. 

Die zehnjährige Sahana Khatun wird nun von denselben Ärzten behandelt, die sich auch um Bajandar kümmerten. Für den Vater des Mädchens ist das jedoch nur ein schwacher Trost: "Wir sind sehr arm. Als meine Tochter sechs Jahre alt war, ist ihre Mutter gestorben. Ich hoffe sehr, dass die Ärzte die Warzen aus dem schönen Gesicht meiner Tochter entfernen können."

Joghurtdeckel ablecken: Gefährlich fürs Gehirn oder nur ein Mythos?


ikr
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(