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Rückrufaktion Gefährliche Bakterien in Reibekäse


Die größte Molkerei Deutschlands hat mehrere Sorten Reibekäse zurückgerufen. Die Beutel enthalten womöglich gefährliche Bakterien, betroffen sind fast alle großen Supermarktketten in Deutschland.

Deutschlands größter Molkereikonzern ruft verschiedene Arten von Reibekäse wegen des Befalls mit gesundheitsgefährdenden Bakterien zurück. Betroffen sei Reibekäse, der bei den Supermarktketten Edeka, Real, Kaiser's Tengelmann, Kaufland, Lidl und Netto in Beuteln verkauft worden sei, teilte das Deutsche Milchkontor am Mittwoch (DMK) in Bremen mit. Die Bakterien seien in den Sorten Pizzakäse, Gratinkäse, Mozzarella, Emmentaler, Gouda und Edamer mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen Ende Dezember und Mitte Januar festgestellt worden. Der Käse wurde demnach im DMK-Werk Georgsmarienhütte hergestellt.

Bei Kontrollen sei ein Befall des Käses mit Listerien festgestellt worden, teilte das DMK mit. Die Listerienart könne bei Menschen mit schwachem Immunsystem wie Säuglingen, Schwangeren oder Älteren zu schweren Erkrankungen führen wie Entzündungen des Gehirns, teils auch zum Tod. Die festgestellten Werte lägen jedoch unterhalb der gesetzlichen Schwellen. Es könne dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Grenzwerte bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums überschritten würden.

AFP AFP

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