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Superfoods gibt es auch bei uns: So gesund sind Gerste, Hafer und Hirse

Je exotischer, desto gesünder? Chia oder Quinoa aus fernen Ländern gelten als Superfoods. Doch auch viele heimische Körner können in puncto Gesundheit mithalten – darunter Hafer, Leinsamen und Hirse.

Von Andrea Lepperhoff

Gerstenkörner liegen auf einer weißen Unterlage.

Gerste

In der tibetischen Medizin gilt das weltweit angebaute Getreide als heilsam, weil es den Darm anregt. In Korea und Japan trinkt man Gerstentee, um stressbedingten Magengeschwüren vorzubeugen. Flüssig schätzt man Gerste auch hierzulande – mit dem Getreide aus der Grasfamilie wird Bier gebraut. Auch in Malzkaffee steckt es. Nur die an die Nachkriegszeit erinnernde Graupensuppe hat nicht mehr viele Fans. Dass Gerste in hohem Maße den Ballaststoff Beta-Glucan enthält, der nachweislich den Blutzuckerspiegel senken kann, ist wenig bekannt. Auch darum führt Gerstenbrot ein Nischendasein.

Die Erwartungen sind groß. Sie sollen das Altern verlangsamen, Krankheiten vorbeugen, Schlafprobleme lösen und Energie geben. Die Rede ist von exotischen Körnchen wie Chia, Quinoa oder Fonio, eine Hirseart aus Westafrika, die noch als Geheimtipp gilt. Gehandelt werden sie als "Superfood", das Modewort für besonders nährstoffreiche Nahrungsmittel.

Tier- und Laborversuche weisen zwar eine gesundheitsfördernde Wirkung nach – Belege, wie die Körner tatsächlich im Körper wirken, gibt es jedoch nicht. Gewiss aber ist: Die langen Transportwege von Superfood-Exoten aus Afrika, Mexiko oder Peru belasten die Umwelt. Der reißende Absatz auf dem Weltmarkt führt zu steigenden Preisen, sodass sich etwa die Menschen in Südamerika die Quinoa-Pflanze kaum noch leisten können. Und statt Traditionssorten werden jetzt häufig schnell wachsende Monokulturen angebaut, die meist mit Schadstoffen belastet sind.

Dabei ist der Hype gar nicht nötig. Auch Europa hat Superfoods, deren Nährstoffprofil ähnlich hoch ist. Fünf Körner aus der Nähe, die wirklich super sind.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.