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Gut zu wissen: Ist das weiße Fruchtfleisch bei Wassermelonen überhaupt essbar?

Süß, saftig, gesund: Wassermelonen sind der perfekte Snack für heiße Tage. Doch ist das weiße Fruchtfleisch an der Schale überhaupt essbar? Und wie sieht es mit den Kernen aus?

Eine Wassermelone liegt auf einem Tisch

Sorgen an heißen Sommertagen für Abkühlung: Wassermelonen

Getty Images

Viel Wasser, Vitamine und dabei kaum Kalorien: Wassermelonen sind der ideale Sommersnack. Beliebt ist vor allem das süße, rote Fruchtfleisch. Der weiße Rand vor der Schale landet dagegen oft im Müll, weil viele Menschen fürchten, er könnte ungenießbar sein. Doch stimmt das überhaupt?

Die Verbraucherzentrale Bayern gibt in einer aktuellen Mitteilung Entwarnung: "Dieser weiße Anteil ist essbar und enthält wertvolle Stoffe wie zum Beispiel die Vitamine C und B6", erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Vitamin C erfüllt im Körper viele wichtige Aufgaben - es wirkt beispielsweise antioxidativ und fängt freie Radikale ab. Vitamin B6 ist unter anderem an der Bildung von Botenstoffen in den Nerven und im Fettstoffwechsel beteiligt.

Im Video: Darum sollten Sie Wassermelonen-Kerne essen – und nicht wegwerfen   

Gesunde Ernährung: Wassermelonen-Kerne: Warum man sie essen und nicht wegwerfen sollte

Der Nachteil des weißen Fruchtfleisches: Es schmeckt weniger süß als sein rotes Pendant, manchmal sogar leicht bitter. Das ist aber kein Grund, den weißen Teil der Melone zu entsorgen. Klein gewürfelt ist er ein guter Begleiter für Salate, und auch in Smoothies fällt die fehlende Süße weniger ins Gewicht. Grundsätzlich ist der weiße Rand umso kleiner, je reifer die Wassermelone ist. Wer das weiße Fruchtfleisch nicht mitessen will, sollte also stets reife Früchte kaufen. 

+++ Hier können Sie nachlesen, wie Sie den perfekten Reifegrad bei einer Wassermelone bestimmen +++

Kerne bitte kauen

Auch die Kerne einer Wassermelone sind grundsätzlich essbar. Am besten sollten die Kerne vor dem Schlucken jedoch zerkleinert werden. "Werden ganze Kerne verschluckt, kann der Körper die Vitamine und Mineralstoffe, die in ihnen stecken, nicht verwerten", so Moritz. Im Ganzen wandern die Samen unbehelligt durch Magen und Darm und werden auch so wieder ausgeschieden. 

Die Expertin rät daher, die Kerne zu zerkauen. Wer das nicht will, kann sie aus dem Fruchtfleisch schneiden und auf einem Backblech rösten. So entsteht ein knackiges Topping für Suppen, Salate oder Smoothies.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

ikr
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