Fettsucht Medikament gegen Fettsucht in der Entwicklung


Das Start-up-Unternehmen Adipogen der University of Queensland/Australien hat mit 182.000 Euro die Startfinanzierung für die Entwicklung eines neuartigen Anti-Fettsuchtmedikaments erhalten

Das Start-up-Unternehmen Adipogen der University of Queensland/Australien (UQ) http://www.uq.edu.au hat mit 182.000 Euro die Startfinanzierung für die Entwicklung eines neuartigen Anti-Fettsuchtmedikaments erhalten. Es zielt auf die eigentliche Quelle der Fettsucht ab und soll die Bildung von Fettzellen im Patienten einschränken. Bereits existierende Medikamente gegen Fettsucht sind entweder Appetitzügler oder Hemmstoffe der Fettaufnahme. In den USA wurde bereits ein Patentantrag eingebracht, ein weltweiter Patentschutz ist im Aufbau.

Das Medikament basiert auf einem von John Prins und Louise Hutley von der Faculty of Health Science identifizierten Schlüsseleiweiß. Dieses Eiweiß bedingt die Produktion von menschlichen Fettzellen. Mit den Fördermitteln wollen die Forscher nun den Mechanismus, welcher der Vor-Fettzellenbildung zu Grunde liegt, bestimmen, und ein Präparat entwickeln, das deren Bildung blockiert. Die Hoffnungen sind groß, dass am Ende der Entwicklung ein Medikament steht, das die Bildung von Fettzellen hemmt und nicht nur den Hunger unterdrückt.

Der Markt für Medikamente gegen Fettsucht (Adipositas) ist groß. Schätzungen zufolge sind allein 20 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung fettleibig. Die Folgekosten werden mit 140 Mrd. Dollar pro Jahr beziffert. Der Markt für Anti-Fettsuchtmedikamente wird auf fünf Mrd. Dollar jährlich geschätzt.

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