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Mandelentzündung bei Kindern: Eis ist die leckerste Medizin

Entzündete Mandeln gehören bei kleinen Kindern zum Alltag. Meist gibt sich das schnell wieder. Sind Bakterien an der Sache schuld, kann Penizillin helfen.

Eis - egal ob als Creme oder als Würfel - hilft bei rohem, roten Rachen

Eis - egal ob als Creme oder als Würfel - hilft bei rohem, roten Rachen

Das Schlimmste ist meist die Qual beim Schlucken: Denn der Hals tut weh, als wäre er roh. Oft sind nicht nur die Mandeln entzündet, sondern auch der ganze Rachen: Er ist dann rot, geschwollen und schmerzt.

Dagegen hilft Kälte, sie lindert die Schmerzen und wirkt wohltuend. Die beste tröstende Gegenmaßnahme bei Kindern: die unverhoffte Portion Eiscreme! Generell sollten Sie Ihrem Kind viel zu trinken geben, dabei aber auf Säfte verzichten, die viel Säure enthalten. Geeignet sind Tees, die besonders kühl werden, wenn sie Eiswürfel hineingeben.

Eine Mandelentzündung entsteht meist durch Bakterien, genauer: durch Streptokokken der Gruppe A. Ob sie tatsächlich die Übeltäter sind, kann der Arzt schnell mit einem Test prüfen. Dafür holt er sich mit dem Tupfer etwas Schleim aus dem Rachen. Innerhalb von Minuten kann er nachschauen, ob sich in dem Sekret Streptokokken tummeln.

In diesem Fall wird der Arzt ein Mittel verschreiben, das die Bazillen töten kann, ein so genanntes Antibiotikum. Bei Streptokokken wirkt das Antibiotikum Penizillin sehr gut. Reagiert Ihr Kind auf diese Substanz allergisch, kann der Arzt ein anderes Medikament empfehlen.

Maren Wernecke / Jan Schweitzer

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?