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Hohe Mutationsrate Neue Corona-Variante C.1.2 beschäftigt Wissenschaftler in Südafrika

Corona-Variante C.1.2: Eine Mitarbeiterin des Gesundheitswesens wartet auf Impfpatienten
Eine Mitarbeiterin des Gesundheitswesens wartet in Hammanskraal auf einen Corona-Impfpatienten
© Alet Pretorius / AP / DPA
Die Verbreitung sei zwar weiterhin "sehr gering", angesichts der hohen Mutationsrate haben Wissenschaftler dennoch ein besonderes Auge auf die als C.1.2 bezeichnete Corona-Variante. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach mahnte an, Afrika mit Impfstoff zu versorgen.

Eine neue Corona-Variante mit einer ungewöhnlich hohen Mutationsrate beschäftigt derzeit Wissenschaftler in Südafrika. Die Verbreitung der als C.1.2 bezeichneten Variante habe in den vergangenen Monaten leicht zugenommen, erklärte das südafrikanische Institut für Infektionskrankheiten (NICD) am Montag. C.1.2 wurde demnach in allen neun südafrikanischen Provinzen nachgewiesen. Auch in China, Mauritius, Neuseeland und Großbritannien wurde die Variante bereits festgestellt.

Die NICD-Wissenschaftlerin Penny Moore betonte, dass die Verbreitung von C.1.2 nach wie vor "sehr gering" sei. Vorhersagen dazu, ob die bestehenden Corona-Impfstoffe auch gegen diese Variante wirkten, könnten deshalb noch nicht getroffen werden. Sie sei jedoch "zuversichtlich, dass die in Südafrika verwendeten Vakzine uns weiterhin gegen schwere Erkrankungen und Tod schützen werden". 

Lauterbach: "Müssen Afrika Impfstoff geben"

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach schrieb auf Twitter mit Blick auf C.1.2 von einer "potenziell sehr gefährlichen" Corona-Variante. Ob sie aber gefährlicher sei als die derzeit weltweit grassierende Delta-Variante sei noch unklar. Das Auftreten von C.1.2 zeige aber: "Wir müssen Afrika Impfstoff geben", mahnte Lauterbach.

Südafrika ist das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land mehr als 2,7 Millionen Corona-Infektionsfälle registriert. Mindestens 81.830 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

mod AFP

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