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Australische Studie So lange sollte man höchstens arbeiten, um gesund zu bleiben

Wer zu lange arbeitet, schadet seiner Gesundheit. Das ist nun wissenschaftlich bestätigt.   Eine Studie der Australian National University hat 8000 Australier zu ihrem Einkommen und ihrer Arbeitsdynamik befragt. Das Ergebnis: Lange Arbeitszeiten schaden der mentalen sowie der körperlichen Gesundheit. Denn mit weniger Freizeit, hat man auch weniger Zeit, vernünftig zu essen und sich um sich selbst zu kümmern, sagt die Wissenschaftlerin Huong Dinh.   39 Arbeitsstunden pro Woche – das ist die Arbeitszeit, ab der die psychische Gesundheit abnimmt. Die Forscher ermittelten diesen Schwellenwert aufgrund von Stichproben und mit Hilfe eines Punktesystems. Glück und Zufriedenheit der Arbeitnehmer wurde mit weiteren Werten verglichen wie Ethnie, Haushaltseinkommen, Familienstand und gesundheitlichen Aspekten.   Große Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern. Männern vertragen laut der Studie 43,5 Arbeitsstunden pro Woche, Frauen nur 38 Stunden. Der Grund dafür ist, dass Frauen oft außerhalb der Arbeitszeit eine höhere Belastung spüren. Denn je höher die häusliche Belastung nach Feierabend, desto früher verschlechtert sich der Zustand.   Die australischen Wissenschaftler schlagen deshalb ein allgemeines gesetzliches Arbeitslimit vor. In Deutschland arbeiten Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 41,4 Stunden (Quelle: Statistisches Bundesamt). 
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Wer zu lange arbeitet, schadet seiner Gesundheit. Das ist nun wissenschaftlich bestätigt. Aber wie lange sollte man arbeiten, damit man sich nicht selbst gefährdet?

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