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Stiftung Warentest: Mittel gegen Läuse: Diese zwei Produkte können Sie sich sparen

Läuse sind unappetitlich, in der Regel aber harmlos. Wie wird man die Parasiten schnell wieder los? Stiftung Warentest nennt die besten Mittel - und rät von zwei Produkten ab.

Eine Kopflaus vor weißem Hintergrund

Stiftung Warentest prüft Mittel gegen Kopfläuse

Getty Images

Allein der Gedanke an Läuse lässt viele Menschen erschaudern. Die Blutsauger gelten als unappetitlich. Doch zwei gute Nachrichten gibt es immerhin: In Deutschland übertragen die Parasiten keine Krankheiten, und auch mit mangelnder Hygiene haben sie nichts zu tun. Läuse können praktisch jeden heimsuchen. Besonders gefährdet sind jedoch Kinder und Jugendliche. Sie haben viel Kontakt zu Gleichaltrigen, die Parasiten werden beim Spielen leicht übertragen.

Zwei bewährte Wirkprinzipien

Stiftung Warentest hat zwölf vielverkaufte Läusemittel bewertet - darunter Lösungen, Sprays und Shampoos. Das Ergebnis? Drei Mittel können die Prüfer uneingeschränkt empfehlen. Zwei Anti-Lausmittel fallen bei den Prüfern dagegen durch. Der Grund: Ihre Wirksamkeit ist nicht mit Studien untermauert. 

Testsieger sind drei Mittel mit dem synthetischen Öl Dimeticon, darunter "Dimet 20" (21,99 Euro/100 ml) und "EtoPril" (14,95 Euro/100 ml). Deren Wirkprinzip ist einfach: Das synthetische Öl erstickt die Blutsauger. Die Kosten für die zwei Mittel werden von der Krankenkasse übernommen - vorausgesetzt, die Behandlung wurde bei Kindern vorgenommen. Vorsicht ist aber geboten: Weil die öligen Produkte leicht entflammbar sind, sollten Kinder während der Behandlung von offenem Feuer und glimmenden Zigaretten ferngehalten werden.

Neben synthetischem Öl sind auch Präparate mit Insektengift empfehlenswert, schreibt Warentest, etwa "Goldgeist forte" (8,93 Euro/100 ml). Die Mittel lähmen die Nerven der Läuse. "Sie wirken grundsätzlich gut, doch immer mehr Läuse werden unempfindlich dagegen", so die Prüfer. Deswegen seien die Präparate auch nicht uneingeschränkt zu empfehlen.

Wirkung gegen Läuse nicht belegbar - das sind die Schlusslichter

Die Schlusslichter des Tests sind die Mittel "Jacutin Pedicul" und "SOS Läuse-Shampoo", sie erhalten die Test-Bewertung "wenig geeignet". "Bei beiden Mitteln ist nicht ausreichend durch klinische Studien an Menschen belegt, dass sie Läuse wirksam bekämpfen und verträglich sind", schreibt Warentest. Das Jacutin-Mittel ist ein Spray, was die Prüfer als kritisch bewerten: Feine Tröpfchen könnten sich in der Luft verteilen und eingeatmet werden. Mögliche Folgen: gereizte Atemwege oder sogar ein erhöhtes Risiko für Nervenschäden, da das Mittel ein starkes Insektengift enthalte.

In der aktuellen Ausgabe gibt Warentest weitere Tipps, wie Läuse schnell und einfach entfernt werden können. Grundsätzlich seien immer zwei Anwendungen empfehlenswert - auch wenn die Anleitungen einzelner Mittel es anders angeben. Im Kampf gegen die Blutsauger ist auch ein Läusekamm unentbehrlich. Ohne ihn kann selbst das beste Läusemittel wenig ausrichten.

Die vollständigen Testergebnisse und weitere Informationen zum Thema gibt es gegen Gebühr hier.

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ikr
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(