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Forsa-Umfrage: Tabu oder Trend? So denken die Deutschen über Schönheitsoperationen

Ist Botox gegen Falten okay? Und wie sieht es mit einer Fettabsaugung aus? Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von "Gala Beautify" liefert spannende Einblicke, wie die Deutschen wirklich zu Schönheitsoperationen stehen.

Botulinumtoxin - kurz Botox - wird zur Behandlung von Falten eingesetzt

Botulinumtoxin - kurz Botox - wird zur Behandlung von Falten eingesetzt

Getty Images

Die ägyptische Königin Cleopatra soll einst in Eselsmilch gebadet haben, die US-amerikanische Schauspielerin Kim Basinger schwört auf tägliche Sauna-Gänge: Beauty-Geheimnisse und Tipps, die zu einem schönen Äußeren verhelfen sollen, gibt es viele. Was aber, wenn trotz Cremes, Tinkturen und anderer Hilfsmittel nicht der gewünschte Effekt eintreten will? Wenn die hartnäckige Stirnfalte einfach nicht verschwindet, der Po hängt? Für einige Menschen kann dann der Gang zum Beauty-Doc eine Lösung sein - das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Gala Beautify". "Gala Beautify" erscheint im Verlag Gruner+Jahr, zu dem auch der stern gehört. 

Befragt wurden rund 1000 Menschen ab 18 Jahren: Welche Schönheitsoperationen können sie sich prinzipiell vorstellen? Und welche Eingriffe haben sie womöglich schon vornehmen lassen? Gefragt wurde auch, wie die Deutschen grundsätzlich zu Beauty-Eingriffen stehen: Sollte offener über Eingriffe gesprochen werden können? "Ja", sagen 81 Prozent.

Für 16 Prozent der Befragten käme theoretisch eine Fettabsaugung in Frage. An zweiter Stelle in der Beliebtheitsskala rangiert eine Straffung des Augenlids mit 15 Prozent. 11 Prozent der Befragten können sich eine Hautstraffung an Bauch, Beinen oder Armen vorstellen. Danach folgen eine Haatransplantation sowie eine Laser-Faltenreduktion mit jeweils 8 Prozent und die Faltenunterspritzung mit beispielsweise Botox oder Hyaluronsäure (7 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) kann sich keinen der abgefragten Eingriffe vorstellen.

Beliebte Schönheits-OPs - Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Auffällig dabei: Zwischen Männern und Frauen gibt es deutliche Unterschiede im Ranking. Unter Frauen ist demnach die Straffung des Augenlids der beliebteste vorstellbare Eingriff (21 Prozent), dicht gefolgt von der Fettabsaugung und der Brustoperation mit jeweils 19 Prozent. Männer dagegen können sich am ehesten eine Fettabsaugung (13 Prozent) vorstellen. Es folgen die Straffung des Augenlids und eine Haartransplantation mit jeweils 8 Prozent.

Die Umfrage zeigt aber auch: Nur wenige Menschen setzen ihr Vorhaben tatsächlich in die Tat um. 5 Prozent der Befragten haben schon einmal einen Schönheits-Eingriff vornehmen lassen. Die häufigsten Verschönerungsmaßnahmen sind Faltenunterspritzung (2 Prozent), Straffung des Augenlids (2 Prozent), Nasenkorrektur (1 Prozent) und Fettabsaugung (1 Prozent). Die große Mehrheit der Befragten (59 Prozent) findet es aber gut, dass sich heutzutage kleine Schönheitsmakel am eigenen Körper beheben lassen.

  • Durchgeführte Eingriffe und Verschönerungsmaßnahmen
Es haben schon einmal durchführen lassen:Insgesamt %Männer %Frauen %
Faltenunterspritzung (Botox/Hyaluronsäure)213
Straffung des Augenlids203
Nasen-Korrektur111
Fettabsaugung101
nichts davon959793

Quelle: Forsa-Umfrage: Meinungen zum Thema Schönheit, n=1002 Befragte ab 18 Jahren

ikr

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.