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Tattoocreme und Co.: Frisch gestochenes Tattoo: Das müssen Sie bei der Nachsorge beachten

Sie haben sich den Traum vom neuen Tattoo erfüllt? Die Hygiene und Pflege des neuen Motivs sind wichtig, denn so vermeiden Sie Infektionen und erhalten die Farbe langfristig. Hier lesen Sie, was Sie beachten sollten.

Die richtige Tattoopflege vermeidet Infektionen und das Verblassen der Farbe

Die richtige Tattoopflege vermeidet Infektionen und das Verblassen der Farbe

Endlich ist das Design, das Sie seit Monaten im Kopf haben, Realität geworden, ein neues Tattoo ziert Ihre Haut. Aber wie pflegt man es und sorgt dafür, dass es gut heilt und am Ende genauso aussieht, wie es sein sollte? Um eine problemlose Abheilung Ihres neuen Tattoos zu gewährleisten, ist es besonders wichtig, dass Sie sich mit der richtigen Hygiene und Pflege nach dem Tätowieren auseinandersetzen. Die folgenden Antworten auf die wichtigsten Fragen, helfen.

Wie pflegen Sie das Tattoo nach dem Stechen?

Die Beratung zur Nachsorge ist je nach Tattoostudio etwas unterschiedlich. Sie erhalten von Ihrem Tattookünstler nach dem Stechen Hinweise, wie Sie das Tattoo behandeln sollen. In der Regel schickt Sie ein professioneller Tätowierer mit einem desinfizierten, eingecremten und in Folie verpacktem Tattoo nach Hause. 

Ein frisches Tattoo ist vergleichbar mit einer Schürfwunde und daher anfällig für Infektionen. Achten Sie auf gründliche Hygiene, waschen Sie Ihre Hände vor dem Anfassen des Tattoos immer. Andernfalls könnte sich das Tattoo sogar entzünden. Je besser die Wunde verheilt, desto schöner sieht auch das Tattoo aus. Warten Sie circa drei Stunden bis Sie die Folie von der Haut ablösen.

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Es ist normal, dass sich unter der Folie Blut und Wundwasser sammeln. Waschen Sie beides vorsichtig mit lauwarmen Wasser ab. Anschließend können Sie die Stelle trocken tupfen. Achten Sie dabei immer darauf, dass Ihre Hände frisch gewaschen und am besten desinfiziert sind. Cremen Sie das Tattoo drei bis fünfmal am Tag ein, am besten gelingt das mit einer pH-neutralen und zinkfreien Panthenolsalbe, zum Beispiel dieser speziellen Tattoocreme. Sie enthält sieben Prozent Panthenol sowie wertvolles Vitamin E, soll Feuchtigkeit spenden und den Juckreiz der Wundheilung mindern.

Bedenken Sie immer, dass ein frisch gestochenes Tattoo auch eine frische Wunde ist. Sollte sich leichter Schorf bilden, muss sich dieser von allein lösen, sonst riskieren Sie Schäden am Tattoo und Hautinfektionen. In den ersten ein bis zwei Nächten können Sie Ihr Tattoo erneut mit Hauttape und Frischhaltefolie abdecken, um es nachts zu schützen. Tragen Sie dazu eine dünne Schicht Tattoocreme auf das Tattoo auf und anschließend die Folie. Morgens wiederholen Sie den Vorgang des Waschens wie beschrieben. 

Wie lange muss man ein neues Tattoo eincremen?

Je nach Heilungsprozess der Haut sollten Sie das Tattoo zwei Wochen lang täglich zwei bis dreimal eincremen. Eine dünne Schicht reicht dabei vollkommen aus. Behalten Sie immer im Blick, dass Ihre Haut Zeit braucht, um zu heilen. Haben Sie Geduld und schonen Sie Ihre Haut. Das gilt insbesondere für UV-Strahlung, denn nach dem Tätowieren gilt ein achtwöchiges Sonnenverbot. Sie müssen direkte Sonneneinstrahlung auf der betroffenen Stelle vermeiden und dürfen auch nicht ins Solarium. Gleiches gilt in den ersten ein bis zwei Wochen auch für Sport und damit einhergehendes starkes Schwitzen.

Welche Creme ist am besten für Tattoos?

Eine zinkfreie Panthenolsalbe ist am besten zur Tattoopflege geeignet. Es gibt verschiedene Salben in der Apotheke oder auch online. Diese Salben sind beispielsweise geeignet und online erhältlich:


So erhalten Sie das Tattoo langfristig

Langfristig empfiehlt sich, das Tattoo immer mit einer Tattoocreme mit UV-Schutz zu versorgen, damit die Farben nicht verblassen und Sie lange etwas von Ihrem Tattoo haben. 

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Ist Vaseline gut für ein Tattoo?

Parfümierte Cremes sowie Vaseline sollten zur Tattoopflege vermieden werden. Vaseline können Ihre Haut zu stark fetten. Wund- und Heilsalben spenden hingegen wertvolle Feuchtigkeit und unterstützen aktiv den Heilungsprozess.

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