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Überdosis beim "Leeds" : "Donald Trump"-Ecstasy tötet 17-jährige Festivalbesucherin

Eine Ecstasy-Pille in Donald-Trump-Optik sorgte mutmaßlich für eine tödliche Überdosis bei einer 17-Jährigen auf dem "Leeds"-Festival in Großbritannien. Die Polizei warnt vor dem Konsum der orangefarbenen Droge. 

Donald Trump Ecstasy Pille

Festival-Veranstalter warnen vor der "Donald Trump"-Ecstasy Pille. Es besteht er Verdacht, das eine 17-Jährige aufgrund der hochkonzentrierten Droge auf einem Festival in Großbritannien gestorben ist. 

AFP

Ein 17-jähriges Mädchen aus Manchester ist in der Nacht auf Montag an einer Überdosis gestorben. Sie war zuvor auf dem "Leeds"-Festival in Großbritannien und soll dort hochkonzentrierte Drogen konsumiert haben, wie unter anderem "The Sun" berichtet. 

Polizeibeamte hatten demnach Pillen namens Donald Trump gefunden, die die Gesichtsform des US-Präsidenten haben. Die Ecstasy-Pillen enthalten etwa die dreifache durchschnittliche Dosis des Wirkstoffes MDMA. Die Polizei twitterte, dass bereits ein 17-Jähriger festgenommen wurde, der die Drogen mutmaßlich auf dem Festivalgelände verkauft haben soll. 

Die Familie der verstorbenen 17-Jährigen wird laut Polizeimeldung derzeit von Beamten betreut. "Wir haben Polizeibeamte, die die Familie unterstützen und bitten darum, dass ihre Privatsphäre in dieser äußerst schwierigen Zeit respektiert wird", teilte die West Yorkshire Police mit. Obwohl die genaue Todesursache noch nicht geklärt sei, deutet alles daraufhin, dass der Mischkonsum von Drogen zum Tod des Mädches führte. 

Ausdrückliche Warnung vor "Donald Trump"-Ecstasy

Melvin Benn, Veranstalter des Festivals, sagte gegenüber "The Sun": "Zu sagen, dass wir über die Tragödie zutiefst traurig sind, ist eine Untertreibung. Wir werden mit der Polizei zusammenarbeiten und jede Maßnahme ergreifen, um die Personen ausfindig zu machen, die diese Drogen auf dem Festival verkauft haben." Außerdem warnte er ausdrücklich vor dem Konsum derartiger Drogen. Es gebe keinen sicheren Weg, verbotene Drogen zu konsumieren, betonte er. 

Die 17-Jährige ist nicht die einzige, die in der Vergangenheit aufgrund einer Überdosis auf dem "Leeds"-Festival starb. Lewis Haunch, damals ebenfalls 17 Jahre alt, starb 2016, nachdem er ebenfalls Ecstasy auf der Veranstaltung zu sich genommen hatte.

In den letzten zwei Jahren gab es auf britischen Musik-Festivals insgesamt zwölf Todesopfer. Im Jahr 2018 gab es 2917 Todesfälle im Zusammenhang mit Drogenmissbrauch in England und Wales.

Quelle: "The Sun"

deb
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