Der Iran hat die Straße von Hormus wieder geschlossen. Ob es weitere Verhandlungen mit den USA geben wird, bleibt ungewiss. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Tim Schulze
Trump fordert vom Iran Freilassung von acht Frauen
Donald Trump fordert Teheran auf, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen. Der US-Präsident bezeichnet einen solchen Schritt als "sehr guten Start für die Verhandlungen" zwischen den USA und dem Iran. "An die iranische Führung, die bald mit meinen Vertretern verhandeln wird: Ich wäre sehr dankbar für die Freilassung dieser Frauen", erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
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Yannik Schüller
Irans Militär zeigt sich vor dem Auslaufen der Waffenruhe für eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen gegen Israel und die USA bereit.
Das Militär sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, Sprachrohr der mächtigen Revolutionsgarden. Neue Ziele seien für eine Rückkehr zum Krieg identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine „Hölle“ für die Amerikaner und Israelis schaffen, hieß es.
Das Militär sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, Sprachrohr der mächtigen Revolutionsgarden. Neue Ziele seien für eine Rückkehr zum Krieg identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine „Hölle“ für die Amerikaner und Israelis schaffen, hieß es.
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Yannik Schüller
Kuriose Meldung aus den USA: Von dort aus vermittelte eine iranische Geschäftsfrau mutmaßlich Waffendeals für das Mullah-Regime. Das FBI nimmt sie fest. Nun droht ihr eine lange Haftstrafe:
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Yannik Schüller
Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist, heißt es in einem Bericht.
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Yannik Schüller
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Kriegs an seiner Passagierprognose für das laufende Jahr fest. „Wir gehen weiter davon aus, dass wir unser Jahresziel von 65 bis 66 Millionen Passagieren, rund vier Prozent mehr als 2025, erreichen“, sagt Fraport-Chef Stefan Schulte im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Flughafen will am Mittwoch ein neues Passagierterminal feierlich in Betrieb nehmen.
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Yannik Schüller
Vor neuen Gesprächen Israels und des Libanons in Washington droht der israelische Verteidigungsminister erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs.
Naim Kassim werde „mit seinem Kopf bezahlen“, sagt Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel. Die Hisbollah habe Israel „im Dienste ihrer iranischen Herren angegriffen“ und werde dafür den Preis zahlen.
Naim Kassim werde „mit seinem Kopf bezahlen“, sagt Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel. Die Hisbollah habe Israel „im Dienste ihrer iranischen Herren angegriffen“ und werde dafür den Preis zahlen.
„Jeder, der die Hand gegen Israel erhebt, dem wird sie abgeschlagen.“Verteidigungsminister Israel Katz
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Yannik Schüller
„Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat.“Karoline Leavitt
So äußert sich die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, im Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, so Leavitt weiter.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Alex Brandon / AP / dpa
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Yannik Schüller
Im Falle einer Wiederaufnahme des Irankriegss stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ zur Verfügung. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen“, erklärte Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington, gestern im Onlinedienst X.
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Yannik Schüller
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi macht den USA neue Vorwürfe – schließt eine neue Verhandlungsrunde aber nicht explizit aus. „Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagt er einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen. „Der Iran wird die Umstände genauestens abwägen und dann über den weiteren Weg entscheiden."
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Yannik Schüller
Trump hält Verlängerung der Waffenruhe für unwahrscheinlich
Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für „sehr unwahrscheinlich", sollte es vor deren Ablauf keine Vereinbarung mit Teheran geben. Die aktuell geltende Feuerpause laufe am Mittwochabend (Ortszeit Washington) aus, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Bloomberg nach einem Telefoninterview.
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Yannik Schüller
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht sich als einer der wenigen Politiker, die einen guten Zugang zu US-Präsident Donald Trump haben. Merz sagt beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin, er versuche trotz aller Kritik, zum amerikanischen Präsidenten ein vernünftiges persönliches Verhältnis zu haben, solange es eben möglich sei.
Wahrscheinlich seien Nato-Generalsekretär Mark Rutte und er zurzeit die Einzigen, die „relativ vertrauensvoll" und gut mit Trump sprechen könnten, sagte der Kanzler.
„Ich habe Zugang zu ihm, jedenfalls wenn die Türen geschlossen sind“Bundeskanzler Merz über US-Präsident Trump
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Jahresempfang 75 Jahre Bundesverband deutscher Banken e.V. Kay Nietfeld / DPA
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Yannik Schüller
Die Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon werden laut einem Sprecher des US-Außenministeriums am Donnerstag in Washington fortgesetzt.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Israel strebt nach Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den direkten Verhandlungen ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert auch eine Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz, mit der Israel bis zuletzt wieder im offenen Krieg stand.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht bei einer Zeremonie in Jerualem . Marc Israel Sellem / Pool The Jerusalem Post / AP / DPA
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Yannik Schüller
Trotz der zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz hat Israel libanesischen Staatsmedien zufolge einen Drohnenangriff auf den Süden des Libanon ausgeführt.
Israel sprach davon, bei zwei Einsätzen im Südlibanon „Terroristen ausgeschaltet" zu haben, teilt die Armee mit. Diese verstießen demnach gegen die Waffenruhe und näherten sich den Soldaten; es habe eine „unmittelbare Bedrohung" gegeben. Die Luftwaffe habe auf Anweisung von Bodentruppen geschossen. Es war zunächst unklar, wie viele Tote es bei den Vorfällen gab.
Israel sprach davon, bei zwei Einsätzen im Südlibanon „Terroristen ausgeschaltet" zu haben, teilt die Armee mit. Diese verstießen demnach gegen die Waffenruhe und näherten sich den Soldaten; es habe eine „unmittelbare Bedrohung" gegeben. Die Luftwaffe habe auf Anweisung von Bodentruppen geschossen. Es war zunächst unklar, wie viele Tote es bei den Vorfällen gab.
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Tim Schulze
Vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde mit dem Iran plant die US-Delegation laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, „bald“ in die pakistanische Hauptstadt Islamabad aufzubrechen. Das erfährt die Deutsche Presse-Agentur am späten Montagvormittag in Washington. Nach Informationen der „New York Times” und des Senders CNN wird aktuell erwartet, dass sich die Delegation um US-Vizepräsident J. D. Vance am Dienstag auf den Weg macht.
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Tim Schulze
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten nicht von Israel zum Angriff auf den Iran überredet worden. "Israel hat mich nicht zum Krieg mit dem Iran überredet, das haben die Ergebnisse vom 7. Oktober getan, zusammen mit meiner lebenslangen Überzeugung, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen darf", schreibt Trump auf seiner Plattform "Truth Social". Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, dass Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps Entscheidung beeinflusst hat.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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