Als Lawrence Schiller Marilyn Monroe fotografierte, stand er am Beginn seiner Karriere als Fotograf. Trotzdem hatte er genug Chuzpe, von dem Filmstar zu fordern: „Sie sind schon berühmt. Jetzt müssen Sie mich berühmt machen.“ Die Schauspielerin erwiderte: „Seien Sie nicht so eingebildet. Fotografen sind leicht zu ersetzen.“ Das Porträt von Monroe im Pelz erschien rund zwei Wochen nach ihrem Tod auf dem Titel des „Life“-Magazins. „Sie sah aus wie ein Engel. Das ist die Marilyn, an die ich mich am meisten erinnere“, sagt Schiller.
© Lawrence Schiller/Courtesy TASCHEN and Steven Kasher Gallery