"Born to be wild" Hollywoodstars auf heißen Öfen

Hot Chicks und schnelle Bikes - statt in schicken Limousinen brausten die Hollywoodstars John Travolta, Tim Allen und Ray Liotta auf Harleys zur Premiere in München. In dem Film "Born to be wild" geht es um Männer mit Bauchansatz und Glatze, die in der Midlife-Crisis noch mal richtig die Sau rauslassen.

Mit einem Harley-Corso hat am Montag in München die Biker-Komödie "Born to be wild - Saumäßig unterwegs" eine aufwendige Premiere gefeiert. Stars des Abends waren John Travolta, Tim Allen und Ray Liotta, die mit den chromglänzenden Kult-Motorrädern vorgefahren kamen. "Ich liebe Geschwindigkeit", bekannte Travolta, der nicht nur ein begeisterter Motorradfahrer, sondern auch leidenschaftlicher Pilot ist. Großes Aufsehen bei den vielen Fans erregte eine eigens für diesen Abend errichtete Fußgängerbrücke mit rotem Teppich, über die das Premierenpublikum ins Kino schritt. Am 19. April startet der in den USA überaus erfolgreiche Film auch in deutschen Kinos.

Travolta und Allen spielen in der Komödie an der Seite von William H. Macy und Martin Lawrence vier Männer in der Midlife-Crisis, die mit einer Motorrad-Tour an ihre wilde Jugend anknüpfen wollen. Dabei geraten sie heftig mit dem brutalen Jack (Ray Liotta) und seiner Motorradgang aneinander.

Für Tim Allen waren die Dreharbeiten eine willkommene Chance, etwas anderes als Kinderfilme wie "Santa Claus" oder "Shaggy Dog - hör mal, wer da bellt" auszuprobieren. "Es war ein großer Spaß, weil keine Kinder dabei waren, nur erwachsene Kinder", schwärmte er von den Dreharbeiten. Eine Midlife-Crisis wie die vier Freunde im Film habe er bislang noch nicht gehabt. Viel mehr Sorgen bereite ihm der Blick in den Spiegel: "Ich fange an, wie mein Vater auszusehen, und er ist tot", sagte Allen. "Deshalb halte ich mich so weit wie möglich fern von Spiegeln."

Ray Liotta, der im Film als tätowierter Jack die Rolle des brutalen Bösewichts übernommen hat, machte während des Drehs ganz neue Entdeckungen. "Ich habe gerade erst Motorradfahren gelernt für diesen Film", gab er zu. Trotzdem habe er sich sehr wohlgefühlt und übe nun mit seiner Harley in der Nachbarschaft.

Unter den Anführern des Harley-Corsos war der Schauspieler und Travolta-Fan Wolfgang Fierek, der in Geschäften in München und Ulm die legendären Motorräder verkauft und repariert. Er habe den Film schon gesehen und die meiste Zeit gelacht, sagte Fierek. Für ihn sei Harley-Fahren eine wunderbare Möglichkeit, zu entspannen und abzuschalten und genau dieses Gefühl vermittle der Film.

DPA DPA

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