"Goldene Himbeere" Madonna: Nie war sie so schlecht wie heute


Madonna und ihr Mann Guy Ritchie haben bei der Verleihung der "Goldenen Himbeeren" fünf Auszeichnungen für die schlechtesten Leistungen der Filmbranche bekommen.

Madonna und ihr Mann Guy Ritchie haben bei der Verleihung der unbeliebten "Goldenen Himbeeren" mächtig abgesahnt. Ihre Insel-Romanze "Swept Away" bekam gleich fünf der Hollywood-Auszeichnungen für die schlechtesten Leistungen der Filmbranche. Die zweifelhafte Ehre der "schlechtesten Schauspielerin" muss sich Madonna freilich mit Kollegin Britney Spears teilen, die durch ihren Auftritt in "Not a Girl - Crossroads" zu missfallen wusste.

Die "Goldenen Himbeeren" - kurz "Razzies" - sind das Gegenstück der begehrten Oscar-Filmpreise. Der "Razzie" wird in denselben Kategorien wie der Oscar für den jeweils schlechtesten Film, Regisseur, Schauspieler etc. verliehen. Die Nominierungen werden per Internet-Abstimmung ermittelt.

Madonna-Gatte Ritchie wurde zum schlechtesten Regisseur gekürt, Madonna selbst ergatterte zusammen mit Adriano Giannini einen zweiten Award als schlechtestes Filmpaar. Als Kopie eines alten italienischen Films bekam "Swept Away" obendrein den Razzie als schlechtestes Remake.

Doch damit nicht genug: Für ihren Zweiminuten-Auftritt im Bond-Streifen "Die Another Day" wurde sie als schlechteste Nebendarstellerin geehrt. "Sie ist in dieser einen Szene so grauenvoll, dass du die Beleidigung deiner Augen den ganzen Film lang nicht mehr aus dem Kopf kriegst", erklärte Razzie-Gründer John Wilson.

Zu den weiteren Siegern, auf die sich die 500 Mitglieder starke "Golden Raspberry Foundation" einigte, zählen ferner Roberto Benigni als schlechtester Schauspieler in "Pinochio" sowie George Lucas und Jonathan Hales für das schlechteste Drehbuch zu "Star Wars: Episode II."


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