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"Harry Potter"-Premiere: Emma Watson sind ihre ersten Filme peinlich

Emma Watson ist es inzwischen unangenehm, sich ihre ersten Werke anzuschauen. Sich selbst dabei zu sehen, wie man erwachsen wird, sei "irgendwie beschämend", sagte sie bei der Premiere des letzten "Harry-Potter"-Films.

Emma Watson findet es inzwischen sonderbar, sich in ihren ersten Filmen zu sehen. Der 21-jährigen Schauspielerin, die im Alter von neun Jahren zum ersten Mal als Hermine Granger in einem "Harry Potter"-Film zu sehen war, ist es mittlerweile peinlich, sich ihre ersten Werke anzusehen.

Anlässlich der Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2" gestern Abend in London sagte die Schauspielerin dem "Daily Telegraph": "Ich schaue mir die ersten Filme an und sehe dieses kleine Mädchen und weiß, dass ich das bin. Aber es scheint eine andere Person zu sein. Es ist irgendwie beschämend, mich selbst zu sehen, wie ich all die seltsamen Stufen des Erwachsenwerdens durchlebe."

Seitdem die Dreharbeiten an dem letzten "Harry-Potter"-Film im vergangenen Jahr beendet sind, hat sich die inzwischen 21-Jährige neu orientiert, schnitt sich die Haare ab und begann ein Studium. Auch schauspielerisch beschreitet sie neue Wege und wird in "My Week with Marilyn" und "The Perks of Being a Wallflower" zu sehen sein.

Ihrem Kollegen Rupert Grint sei es indes nicht so leicht gefallen, sich weiter zu entwickeln. "Ich habe jede Minute davon genossen und werde es wirklich vermissen", sagt er über die Potter-Filme. "Ich habe mich leer und ein bisschen verloren gefühlt, es wird eine Weile dauern, bis ich akzeptiert habe, dass es vorbei ist", sagt er und fügt hinzu, dass die Filme sogar seinen Berufswunsch nachhaltig beeinflusst hätten: "Als 'Harry Potter' begann, wollte ich Eisverkäufer werden, aber die Filme haben mir gezeigt, dass ich Schauspieler sein will, obwohl ich es in den ersten drei Filmen nicht sehr ernst genommen habe."

Er habe sich einfach dort hingestellt, wo er stehen sollte und seinen Text aufgesagt. Ab dem vierten Teil habe er damit angefangen, sich mehr Gedanken um seine Performance zu machen."

cas/Bang
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