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80. Geburtstag: Charlton Heston schießt nicht mehr

Der vielleicht berühmteste Satz jenes Hollywood-Stars, der mehr herausragende Menschen spielte als jeder andere, stammt nicht aus einem Film. "Nur aus meiner kalten, toten Hand", sagte der Zwei-Meter-Mann und hielt vor jubelnden Anhängern sein Gewehr hoch. Es war seine letzte Demonstration für das "von Gott gegebene Recht" jedes Amerikaners auf Waffenbesitz. Danach trat er als Chef der US-Waffenvereinigung NRA zurück. Charlton Heston, der am Montag 80 Jahre alt wird, schießt nicht mehr. Sein letzter Kampf ist ein Kampf gegen das Vergessen, gegen die tückische Alzheimer-Krankheit. In einer Rede an die Öffentlichkeit sagt der Star, der 1957 in dem Filmepos "Die Zehn Gebote" den Moses gespielt hatte: "Für einen Schauspieler gibt es keinen größeren Verlust als den seines Publikums." Für seinen Judah in "Ben Hur" hatte er 1959 den Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen.

Der vielleicht berühmteste Satz jenes Hollywood-Stars, der mehr herausragende Menschen spielte als jeder andere, stammt nicht aus einem Film. "Nur aus meiner kalten, toten Hand", sagte der Zwei-Meter-Mann und hielt vor jubelnden Anhängern sein Gewehr hoch. Es war seine letzte Demonstration für das "von Gott gegebene Recht" jedes Amerikaners auf Waffenbesitz. Danach trat er als Chef der US-Waffenvereinigung NRA zurück. Charlton Heston, der am Montag 80 Jahre alt wird, schießt nicht mehr. Sein letzter Kampf ist ein Kampf gegen das Vergessen, gegen die tückische Alzheimer-Krankheit. In einer Rede an die Öffentlichkeit sagt der Star, der 1957 in dem Filmepos "Die Zehn Gebote" den Moses gespielt hatte: "Für einen Schauspieler gibt es keinen größeren Verlust als den seines Publikums." Für seinen Judah in "Ben Hur" hatte er 1959 den Oscar als bester Hauptdarsteller bekommen.

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