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Berlinale-Jurypräsident Wong Kar Wai Im Chungking Express nach Berlin


Die 63. Berlinale hat ihren Jurypräsidenten: Der Regisseur Wong Kar Wai gilt als einer der wichtigsten Autorenfilmer Chinas. Sein Martial-Arts-Drama "The Grandmaster" wird das Festival eröffnen.

Der Chinese Wong Kar Wai, Jury-Präsident der 63. Berlinale, ist ein Autorenfilmer der besonderen Art. Der Wechsel von Licht und Schatten, Musik und Stille sowie lange, intensive Bildeinstellungen sind die Spezialität seiner poetischen Dramen.

Der in Shanghai geborene und in Hongkong aufgewachsene Regisseur gab sein Debüt als Spielfilmregisseur 1988 mit "As Tears Go By". Auf "Days of Being Wild", der 1991 im Berlinale-Forum gezeigt wurde, folgte 1994 der Film "Chungking Express", mit dem Wong Kar Wai seinen internationalen Durchbruch feierte. 1996 war der heute 54-Jährige mit "Fallen Angels" erneut in der Forum-Reihe der Berlinale vertreten.

Preisgekrönt und episch

1997 erhielt er in Cannes den Regie-Preis für "Happy Together". Seine poetischen, musikalischen Liebesdramen "In the Mood for Love" (2000) und "2046" (2004) wurden mit einem César-Preis sowie einem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. "My Blueberry Nights" (2007) war Wong Kar Wais erster Film, den er mit Norah Jones und Jude Law in den Hauptrollen in den USA drehte.

Bei der diesjährigen Berlinale läuft außer Konkurrenz sein neuestes Werk "The Grandmaster". Das im China der 30er Jahre spielende, epische Martial-Arts-Drama erzählt die Geschichte zweier Kung-Fu Meister, Ip Man und Gong Er. Am Vorabend der japanischen Invasion kreuzen sich die Wege der beiden in dem legendären Bordell Gold Pavillon.

DPA DPA

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