Bully verfilmt Zeichentrickserie "Wickie" Die Wikinger kommen!


Der Regisseur und Komiker Michael "Bully" Herbig will die TV-Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer" verfilmen. Der Stoff sei für ihn "eine Steilvorlage für ein Genre, das ich immer mal machen wollte: Spaß, Abenteuer und Emotionen".

Es gebe nicht viele Vorlagen, die so ein Kino-Potenzial hätten. "Wickie" sei ein "Evergreen, der bis heute im Fernsehen läuft. Da können Eltern in meinem Alter mit ihren Kindern reingehen, und auch umgekehrt", erklärte er gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Wickie" ist einfach Kult, bei Partys lege man nach AC/DC gern auch mal das Titellied "Hey, hey Wickie!" auf, sagte der 39-Jährige weiter. Er will den Film hauptsächlich inszenieren, schloss einen kleinen Auftritt in einer Nebenrolle allerdings nicht aus: "Mal schauen, ob sich eine Rolle für mich findet." Für die Hauptrolle suche er einen etwa achtjährigen Jungen: "Selbstverständlich, da muss man der Vorlage schon treu bleiben", sagte Herbig. "Mir sind hier prominente Namen gar nicht so wichtig, sondern vielmehr, dass die Darsteller exakt den Figuren entsprechen."

Die Verfilmung der deutsch-österreichisch-japanischen Zeichentrickserie aus den Siebzigern soll im Sommer gedreht werden und nächstes Jahr ins Kino kommen. Es wird eine Koproduktion von Constantin, Rat Pack und herbX film.

AP


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