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007-Darsteller James Bond musste sterben, damit er weiterziehen kann: Daniel Craig über seine berühmteste Rolle

Daniel Craig
Daniel Craig hat im Interview über den Tod von James Bond gesprochen
© AFP
Dieses Ende hat viele Fans verstört: Am Schluss von "James Bond: No Time to Die" starb der von Daniel Craig gespielte Geheimagent. Nun hat der Schauspieler verraten, warum das notwendig war.

Geht es nach dem Einspielergebnis an den Kinokassen, ist er der erfolgreichste James-Bond-Darsteller aller Zeiten: Daniel Craig spielte mit seinen Filmen als 007 mehrere Milliarden Dollar ein, durchschnittlich war jeder Film 937 Millionen Dollar ein. Zudem konnte der Schauspieler auch die Kritiker überzeugen: Seine fünf Einsätze weisen einen starken inhaltlichen Zusammenhang auf und liefern eine schlüssige Figurenentwicklung - die in dem letzten Film "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" im Tod des Geheimagenten mündete.

Ein Schock für viele Fans. Für Craig aber der einzig mögliche Ausweg. Die Idee zu diesem Ende soll der Schauspieler der Produzentin Barbara Broccoli schon nach der Premiere seines ersten Einsatzes in "Casino Royale" mitgeteilt haben. Genau so kam es dann auch: Am Schluss von "No Time to Die" opferte sich der legendäre Agent, damit die von ihm geliebte Frau und die gemeinsame Tochter leben können. 

Daniel Craig über sein Ende als James Bond

Aus zwei Gründen sei dieser dramatische Abgang notwendig gewesen, wie der Schauspieler der "Los Angeles Times" sagt. Der erste Grund betreffe die Filmreihe: Der Tod seines Bond ermögliche einen Neustart der Figur: "Du brauchst einen Neustart. Also lasst uns meinen Charakter töten und einen neuen Bond mit einer neuen Geschichte finden", sagte er der Tageszeitung. 

Der andere Grund betreffe sein eigenes Leben und seine Karriere: “damit ich weiterziehen kann". Er wolle nicht noch einmal zurückgehen. Der Tod schließt das Kapitel Craig und James Bond nun endgültig ab. Er könne nun nicht mehr gebeten werden, zurückzukommen. "Das Opfer, das er bringt, war für die Liebe - und es gibt kein größeres Opfer", sagt der Brite. So schien es ihm ein guter Abschluss seiner fünf Filme dauernden Ära als berühmtester Geheimagent der Welt zu sein.

James Bond mag tot sein - die Karriere von Daniel Craig ist es noch lange nicht. Im Gegenteil: Gerade ist "Glass Onion: A Knives Out Mystery" in die Kinos gekommen, Craigs zweiter Einsatz als Detektiv Benoit Blanc. Bereits sein erster Fall war 2019 ein gewaltiger Kassenknüller. Entwickelt sich diese Reihe so erfolgreich wie seine fünf James-Bond-Filme, wird er den knorrigen Detektiv gewiss nicht zum letzten Mal gespielt haben. Möge Benoit Blanc ein langes Leben vergönnt sein - und ein erfreulicherer Abgang. 

Verwendete Quelle:"Los Angeles Times"

che

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